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	<title>Kommentare zu: Paläo-SETI zwischen Mythos und Wissenschaft</title>
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	<description>Magazin für alternative und interdisziplinäre Archäologie</description>
	<lastBuildDate>Thu, 09 Sep 2010 18:28:34 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Rainer Porsche</title>
		<link>http://www.mysteria3000.de/wp/palao-seti-zwischen-mythos-und-wissenschaft/comment-page-1/#comment-990</link>
		<dc:creator>Rainer Porsche</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Aug 2010 10:34:23 +0000</pubDate>
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		<description>Im großen und ganzen möchte ich mich meinem Vorredner anschließen, allerdings mit dem Unterschied einige wenige Auszüge zu kommentieren.

	&gt;“die Art, wie etwa Däniken und Buttlar in ihren Büchern, stellenweise mit erschreckender Nachlässigkeit und ohne fundiertes Hintergrundwissen, mit Argumenten, Fakten, Quellen und sogar mit kompletten wissenschaftlichen Theorien wie der Evolutionstheorie umspringen. … Es hilft da wenig, dass etwa die Vertreter der ‘Paläo-SETI’ mittlerweile einen Teil der Infrastruktur des herkömmlichen Wissenschaftsbetriebes nachgebildet, Forschungsgemeinschaften gegründet, Forschungspreise ausgelobt, selbstbetitelte ‘wissenschaftliche Anthologien’ herausgegeben und Kongresse durchgeführt haben – wird bei der zugrunde liegenden Forschung nicht sorgfältig gearbeitet, entsteht so allenfalls eine Karikatur von Wissenschaft. Von einem Umdenken hin zu besserer ‘Qualitätssicherung’ ist in den hier angesprochenen Bereichen der phantastischen Wissenschaft bislang wenig zu merken.” (Pössel 2000, S. 311).&quot;An dieser Stelle möchte ich mit diesem Hinweis nur aussagen, dass eine entsprechende Auseinandersetzung mit relevanter Fachliteratur eben nicht stattfindet und stattdessen die Herstellung literarischer Artefakte und das Insistieren auf vermeintlich selbstverständlichen Urteilen (“kann keine Phantasie gewesen sein”) an die Stelle eines Begründungsaufwandes treten, der zweifellos umfänglich ausfallen dürfte. Man kann grundsätzlich sicher die symbolische Qualität mythischer Überlieferungen bestreiten, aber dann müsste man sich systematisch nicht nur mit den Quellen selbst, sondern auch mit sozial- und kulturwissenschaftlichen Studien auseinandersetzen, in denen solche Fragen verhandelt werden.&quot;&quot;Dass es die Fülle kleiner rhetorischer Manipulationen in ihrer Gesamtwirkung ist, die eine Deutung in seinem Sinne erst nahe legen, weil sie eine Verfremdung erzeugt, die in der fiktionalen Literatur zwar erlaubt, in den Wissenschaften aber unredlich und verfälschend ist, hat er meines Wissens noch nicht eingeräumt.&quot;&quot;Die Verwendung des Begriffs ‘Science Fiction’ fordert den Leser auf, in der nacherzählten Geschichte das Auftreten moderner bzw. zukünftiger Technologie zu erwarten.&quot;&quot;Punkt. Es ist von Dänikens Standpunkt des gesunden Menschenverstands aus nicht erforderlich, mit diesen 92 recherchierten Titeln nun den Aufwand einer systematischen Literaturrezeption zu betreiben und einen Überblick über den aktuellen Forschungsstand oder womöglich gar über die Problemgeschichte zu geben [5].&quot;&quot;“Wissenschaft” ist für ihn demnach eine ungeordnete Menge von Texten, deren Verfasser sich weder einig noch ihrer Sache sicher sind – für den common sense ein Makel, der Lebensuntüchtigkeit signalisiert und es ihm ratsam erscheinen lässt, in die betreffende Autorität kein Vertrauen zu setzen.&quot;Klar die Erde ist ja ne Scheibe&quot;Niemand anderes als schon Immanuel Kant hat in seiner Abhandlung “Prolegomena zu einer jeden künftigen Metaphysik, welche als Wissenschaft wird auftreten können” die Kritik auf den Punkt gebracht, die an Däniken zu üben ist:
“Sie erfanden daher ein bequemeres Mittel, ohne alle Einsicht trotzig zu tun, nämlich, die Berufung auf den gemeinen Menschenverstand. … Und, beim Lichte besehen, ist diese Appellation nichts anders, als eine Berufung auf das Urteil der Menge; ein Zuklatschen, über das der Philosoph errötet, der populäre Witzling aber triumphiert und trotzig tut” (Kant 1993, S. 117 f., Herv. i. Orig.).&quot;Als Einlösung dieses Versprechens dürfen wir nach Titel und Anlage des Buches seine als juristischen Prozess stilisierten ‘Beweise. Lokaltermin in fünf Kontinente’ (Däniken 1979) betrachten. Er stilisiert sich hier selbst als Angeklagter vor einer kritischen Öffentlichkeit, als jemand, der Recht zu bekommen erwartet und nach eingehender anwaltlicher Beratung und umfassender Prüfung seines Anliegens nach bestem Wissen und Gewissen darlegt, warum seinem Antrag auf Umkehr der Beweislast stattgegeben werden soll. Im Schlussplädoyer von ‘Beweise’ finden wir die den common sense kennzeichnende Berufung auf die “nackten Tatsachen” in einer zugespitzten Form. Hier baut Däniken höchst voraussetzungsvolle Interpretamente als qualifizierende Attribute in Sätze ein, deren appellativer Gehalt gerade darauf zielt, auf der Interpretationsunabhängigkeit der betreffenden “Tatsachen” zu insistieren:&quot;&quot;Ende der siebziger Jahre brüskierte Däniken bei einer Diskussion einen offenbar nicht geringen Teil seiner Zuhörerschaft durch sein klares Bekenntnis zur Kernenergie (Däniken 1978, S. 26-39). Hieran scheint mir nicht so sehr der Standpunkt als wiederum Dänikens Argumentationsweise bemerkenswert: Däniken hält sich zur Beglaubigung seines Standpunktes an die technische Praxis und die technischen Praktiker.&quot;&quot;Es geht mir hier nicht darum, Dänikens Parteinahme für die Kernenergie als richtig oder falsch zu bewerten, sondern darum, aufzuzeigen, dass Dänikens Vertrauen in die technische Entwicklung eine Grundfigur, ein “generatives Prinzip” seiner Argumentation darstellt, das auch außerhalb der präastronautischen Thematik zur Geltung kommt, und dass er dazu neigt, sich voll auf das Urteil der am Prozess der technologischen Entwicklung beteiligten Spezialisten zu verlassen, während er Kritiker neuer Technologien lächerlich macht (Jungks “Dackelfalten”) oder ihnen rundheraus unehrliche und böswillige Absichten unterstellt&quot;&lt;
Nein durchaus nicht. Es geht meiner unmaßgeblichen Meinung nach darum ihn als Scharlatan hin zu stellen. 
Ich denke mal mehr muss nicht kommentiert werden denn alles weitere unterscheidet sich nicht vom ersten Abschnitt. Jeder wird sich seinen Teil dazu denken.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Im großen und ganzen möchte ich mich meinem Vorredner anschließen, allerdings mit dem Unterschied einige wenige Auszüge zu kommentieren.</p>
<p>	&gt;“die Art, wie etwa Däniken und Buttlar in ihren Büchern, stellenweise mit erschreckender Nachlässigkeit und ohne fundiertes Hintergrundwissen, mit Argumenten, Fakten, Quellen und sogar mit kompletten wissenschaftlichen Theorien wie der Evolutionstheorie umspringen. … Es hilft da wenig, dass etwa die Vertreter der ‘Paläo-SETI’ mittlerweile einen Teil der Infrastruktur des herkömmlichen Wissenschaftsbetriebes nachgebildet, Forschungsgemeinschaften gegründet, Forschungspreise ausgelobt, selbstbetitelte ‘wissenschaftliche Anthologien’ herausgegeben und Kongresse durchgeführt haben – wird bei der zugrunde liegenden Forschung nicht sorgfältig gearbeitet, entsteht so allenfalls eine Karikatur von Wissenschaft. Von einem Umdenken hin zu besserer ‘Qualitätssicherung’ ist in den hier angesprochenen Bereichen der phantastischen Wissenschaft bislang wenig zu merken.” (Pössel 2000, S. 311).&#8221;An dieser Stelle möchte ich mit diesem Hinweis nur aussagen, dass eine entsprechende Auseinandersetzung mit relevanter Fachliteratur eben nicht stattfindet und stattdessen die Herstellung literarischer Artefakte und das Insistieren auf vermeintlich selbstverständlichen Urteilen (“kann keine Phantasie gewesen sein”) an die Stelle eines Begründungsaufwandes treten, der zweifellos umfänglich ausfallen dürfte. Man kann grundsätzlich sicher die symbolische Qualität mythischer Überlieferungen bestreiten, aber dann müsste man sich systematisch nicht nur mit den Quellen selbst, sondern auch mit sozial- und kulturwissenschaftlichen Studien auseinandersetzen, in denen solche Fragen verhandelt werden.&#8221;"Dass es die Fülle kleiner rhetorischer Manipulationen in ihrer Gesamtwirkung ist, die eine Deutung in seinem Sinne erst nahe legen, weil sie eine Verfremdung erzeugt, die in der fiktionalen Literatur zwar erlaubt, in den Wissenschaften aber unredlich und verfälschend ist, hat er meines Wissens noch nicht eingeräumt.&#8221;"Die Verwendung des Begriffs ‘Science Fiction’ fordert den Leser auf, in der nacherzählten Geschichte das Auftreten moderner bzw. zukünftiger Technologie zu erwarten.&#8221;"Punkt. Es ist von Dänikens Standpunkt des gesunden Menschenverstands aus nicht erforderlich, mit diesen 92 recherchierten Titeln nun den Aufwand einer systematischen Literaturrezeption zu betreiben und einen Überblick über den aktuellen Forschungsstand oder womöglich gar über die Problemgeschichte zu geben [5].&#8221;"“Wissenschaft” ist für ihn demnach eine ungeordnete Menge von Texten, deren Verfasser sich weder einig noch ihrer Sache sicher sind – für den common sense ein Makel, der Lebensuntüchtigkeit signalisiert und es ihm ratsam erscheinen lässt, in die betreffende Autorität kein Vertrauen zu setzen.&#8221;Klar die Erde ist ja ne Scheibe&#8221;Niemand anderes als schon Immanuel Kant hat in seiner Abhandlung “Prolegomena zu einer jeden künftigen Metaphysik, welche als Wissenschaft wird auftreten können” die Kritik auf den Punkt gebracht, die an Däniken zu üben ist:<br />
“Sie erfanden daher ein bequemeres Mittel, ohne alle Einsicht trotzig zu tun, nämlich, die Berufung auf den gemeinen Menschenverstand. … Und, beim Lichte besehen, ist diese Appellation nichts anders, als eine Berufung auf das Urteil der Menge; ein Zuklatschen, über das der Philosoph errötet, der populäre Witzling aber triumphiert und trotzig tut” (Kant 1993, S. 117 f., Herv. i. Orig.).&#8221;Als Einlösung dieses Versprechens dürfen wir nach Titel und Anlage des Buches seine als juristischen Prozess stilisierten ‘Beweise. Lokaltermin in fünf Kontinente’ (Däniken 1979) betrachten. Er stilisiert sich hier selbst als Angeklagter vor einer kritischen Öffentlichkeit, als jemand, der Recht zu bekommen erwartet und nach eingehender anwaltlicher Beratung und umfassender Prüfung seines Anliegens nach bestem Wissen und Gewissen darlegt, warum seinem Antrag auf Umkehr der Beweislast stattgegeben werden soll. Im Schlussplädoyer von ‘Beweise’ finden wir die den common sense kennzeichnende Berufung auf die “nackten Tatsachen” in einer zugespitzten Form. Hier baut Däniken höchst voraussetzungsvolle Interpretamente als qualifizierende Attribute in Sätze ein, deren appellativer Gehalt gerade darauf zielt, auf der Interpretationsunabhängigkeit der betreffenden “Tatsachen” zu insistieren:&#8221;"Ende der siebziger Jahre brüskierte Däniken bei einer Diskussion einen offenbar nicht geringen Teil seiner Zuhörerschaft durch sein klares Bekenntnis zur Kernenergie (Däniken 1978, S. 26-39). Hieran scheint mir nicht so sehr der Standpunkt als wiederum Dänikens Argumentationsweise bemerkenswert: Däniken hält sich zur Beglaubigung seines Standpunktes an die technische Praxis und die technischen Praktiker.&#8221;"Es geht mir hier nicht darum, Dänikens Parteinahme für die Kernenergie als richtig oder falsch zu bewerten, sondern darum, aufzuzeigen, dass Dänikens Vertrauen in die technische Entwicklung eine Grundfigur, ein “generatives Prinzip” seiner Argumentation darstellt, das auch außerhalb der präastronautischen Thematik zur Geltung kommt, und dass er dazu neigt, sich voll auf das Urteil der am Prozess der technologischen Entwicklung beteiligten Spezialisten zu verlassen, während er Kritiker neuer Technologien lächerlich macht (Jungks “Dackelfalten”) oder ihnen rundheraus unehrliche und böswillige Absichten unterstellt&#8221;&lt;<br />
Nein durchaus nicht. Es geht meiner unmaßgeblichen Meinung nach darum ihn als Scharlatan hin zu stellen.<br />
Ich denke mal mehr muss nicht kommentiert werden denn alles weitere unterscheidet sich nicht vom ersten Abschnitt. Jeder wird sich seinen Teil dazu denken.</p>
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	<item>
		<title>Von: Peter Nowak</title>
		<link>http://www.mysteria3000.de/wp/palao-seti-zwischen-mythos-und-wissenschaft/comment-page-1/#comment-834</link>
		<dc:creator>Peter Nowak</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Jul 2010 11:15:15 +0000</pubDate>
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		<description>Ansich wäre es notwendig, den ganzen Artikel Punkt für Punkt zu kritisieren, jedoch fehlt mir dazu Zeit und Lust. Ich will mich hier auf einen Punklt beschränken. In der Einleitung des Artikels heisst es:

&quot;Dieser Aufsatz will einige Klärungen zum Status des Wissens vornehmen, das von präastronautischen Studien erzeugt wird. Dass der Status dieses Wissens zwischen Vertretern der von ihnen selbst so genannten Paläo-SETI-Forschung und den etablierten Wissenschaften umstritten ist, scheint offensichtlich...&quot;

Die unwissenschaftliche Vorgehensweise des Autors erschliesst sich deutlich aus seinen Verallgemeinerungen. Während er vorgibt, den &quot;Satus des Wissens..., das von präastronautischen Studien erzeugt wird&quot; zu klären, geht aus dem weiteren Verlauf seiner Darstellung hervor, dass er sich dabei mehr oder weniger auf Erich von Däniken bezieht. Bei den Büchern Erich von Dänikens handelt es sich aber nicht um &quot;Studien&quot;, sondern um das Anführen verschiedenster Fakten aus den verschiedensten Bereichen und Gebieten mit dem Ziel, Denkanstösse zu geben. Wirkliche Studien gibt es erst neuerdings in der Paläo-Seti-Forschung, etwa von Gisela Ermel oder Johannes Horn. Wenn der Autor des Artikels sie nicht kennt, hat er unzulässig verallgemeinert, kennt er sie aber, hat er bewusst diffsamiert! In dem Zusammenhang ist auch seine Wortwahl interessant, denn er redet nicht von Paläo-Seti-Studien, was den wissenschaftlichen Zweck derselben bezeichnen würde, sondern von &quot;präastronautischen Studien&quot;. Das lässt zwar auf eine schlechte Beherrschung der deutschen Sprache schliessen, denn &quot;päastronautische Studien&quot; wären die Studien von Astronauten der Vorgeschichte, ist hier aber in einem diffamierenden Sinn gemeint, indem es unterstellt, dass diesen &quot;Studien&quot; eine Unterstellung zugrunde liegt. Dieselbe Denkweise begegnet z.B. auch bei anderen Vertretern der sogenannten &quot;Intelligenz&quot;, wenn die Paläo-Seti-Hypothese (also Annahme) als Paläo-Seti-These (also Behauptung) bezeichnet wird. Der Grundtenor ist in beiden Fällen derselbe und zeigt, dass es hier im wahrsten Sinne des Wortes um pseudowissenschaftliche (nämlich sich &quot;wissenschaftlich&quot; nennende, ohne es zu sein) Vorhaltungen geht, die nur dem Zweck dienen, die eigene, als &quot;wissenschaftlich&quot; verstandene, weil an den Universtäten erlernte Ideologie mit unbewiesenen Behauptungen zu verteidigen und alle Skeptiker und Kritiker dieser Art &quot;Bildung&quot; zu diffamieren. Möge sich jeder Leser ein eigenes Bild von der Richtigkeit dieser meiner Kritik machen.
Peter Nowak</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ansich wäre es notwendig, den ganzen Artikel Punkt für Punkt zu kritisieren, jedoch fehlt mir dazu Zeit und Lust. Ich will mich hier auf einen Punklt beschränken. In der Einleitung des Artikels heisst es:</p>
<p>&#8220;Dieser Aufsatz will einige Klärungen zum Status des Wissens vornehmen, das von präastronautischen Studien erzeugt wird. Dass der Status dieses Wissens zwischen Vertretern der von ihnen selbst so genannten Paläo-SETI-Forschung und den etablierten Wissenschaften umstritten ist, scheint offensichtlich&#8230;&#8221;</p>
<p>Die unwissenschaftliche Vorgehensweise des Autors erschliesst sich deutlich aus seinen Verallgemeinerungen. Während er vorgibt, den &#8220;Satus des Wissens&#8230;, das von präastronautischen Studien erzeugt wird&#8221; zu klären, geht aus dem weiteren Verlauf seiner Darstellung hervor, dass er sich dabei mehr oder weniger auf Erich von Däniken bezieht. Bei den Büchern Erich von Dänikens handelt es sich aber nicht um &#8220;Studien&#8221;, sondern um das Anführen verschiedenster Fakten aus den verschiedensten Bereichen und Gebieten mit dem Ziel, Denkanstösse zu geben. Wirkliche Studien gibt es erst neuerdings in der Paläo-Seti-Forschung, etwa von Gisela Ermel oder Johannes Horn. Wenn der Autor des Artikels sie nicht kennt, hat er unzulässig verallgemeinert, kennt er sie aber, hat er bewusst diffsamiert! In dem Zusammenhang ist auch seine Wortwahl interessant, denn er redet nicht von Paläo-Seti-Studien, was den wissenschaftlichen Zweck derselben bezeichnen würde, sondern von &#8220;präastronautischen Studien&#8221;. Das lässt zwar auf eine schlechte Beherrschung der deutschen Sprache schliessen, denn &#8220;päastronautische Studien&#8221; wären die Studien von Astronauten der Vorgeschichte, ist hier aber in einem diffamierenden Sinn gemeint, indem es unterstellt, dass diesen &#8220;Studien&#8221; eine Unterstellung zugrunde liegt. Dieselbe Denkweise begegnet z.B. auch bei anderen Vertretern der sogenannten &#8220;Intelligenz&#8221;, wenn die Paläo-Seti-Hypothese (also Annahme) als Paläo-Seti-These (also Behauptung) bezeichnet wird. Der Grundtenor ist in beiden Fällen derselbe und zeigt, dass es hier im wahrsten Sinne des Wortes um pseudowissenschaftliche (nämlich sich &#8220;wissenschaftlich&#8221; nennende, ohne es zu sein) Vorhaltungen geht, die nur dem Zweck dienen, die eigene, als &#8220;wissenschaftlich&#8221; verstandene, weil an den Universtäten erlernte Ideologie mit unbewiesenen Behauptungen zu verteidigen und alle Skeptiker und Kritiker dieser Art &#8220;Bildung&#8221; zu diffamieren. Möge sich jeder Leser ein eigenes Bild von der Richtigkeit dieser meiner Kritik machen.<br />
Peter Nowak</p>
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	<item>
		<title>Von: Paläo-SETI zwischen Mythos und Wissenschaft &#171; Mysteria3000 - Forum für alternative und interdisziplinäre Archäologie</title>
		<link>http://www.mysteria3000.de/wp/palao-seti-zwischen-mythos-und-wissenschaft/comment-page-1/#comment-731</link>
		<dc:creator>Paläo-SETI zwischen Mythos und Wissenschaft &#171; Mysteria3000 - Forum für alternative und interdisziplinäre Archäologie</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Feb 2010 14:09:34 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Dieser Aufsatz von Ingbert Jüdt diskutiert das Unternehmen der sog. Paläo-SETI-Forschung im Spannungsfeld zwischen Mythos und Wissenschaft. Dabei konzentriert er sich auf die Analyse der Veröffentlichungen Erich von Dänikens als dem Begründer der gegenwärtigen Präastronautik. Dänikens Version der Paläo-SETI wird von Jüdt als eine im Prinzip des common sense wurzelnde mythische Fundierung einer technokratischen Ideologie bestimmt.Paläo-SETI zwischen Mythos und Wissenschaft [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Dieser Aufsatz von Ingbert Jüdt diskutiert das Unternehmen der sog. Paläo-SETI-Forschung im Spannungsfeld zwischen Mythos und Wissenschaft. Dabei konzentriert er sich auf die Analyse der Veröffentlichungen Erich von Dänikens als dem Begründer der gegenwärtigen Präastronautik. Dänikens Version der Paläo-SETI wird von Jüdt als eine im Prinzip des common sense wurzelnde mythische Fundierung einer technokratischen Ideologie bestimmt.Paläo-SETI zwischen Mythos und Wissenschaft [...]</p>
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