Mysteria3000

Alternative und interdisziplinäre Archäologie im Fokus

ISSN 1619-5744 / 1619-5752 - Impressum - 09.09.2010

Mysteria3000 beschäftigt sich seit mittlerweile 10 Jahren mit den Themen der alternativen und interdisziplinären Archäologie. Neben PaläoSETI, Prä-Astronautik und moderner Atlantis-Forschung stehen spekulative Forschungsansätze im Mittelpunkt der kritischen Auseinandersetzung.

Kolumbus könnte nicht der erste gewesen sein!

Im Juli 2007 wird ein außergewöhnliches Segelboot aus dem Hafen von New York auslaufen. Das prähistorische Schilfboot ABORA III versucht den Nordatlantik zu überqueren, mit dem Ziel, Geschichte umzuschreiben.

Die Mehrheit der Wissenschaftler beharrt auf ihrem Standpunkt, dass transatlantische Seereisen in prähistorischer Zeit unmöglich waren. Die Nordroute über den Atlantik zeichnet sich durch schweren Seegang, plötzliche Windwechsel und starke Stürme aus. Außerdem sind Kritiker davon überzeugt, dass steinzeitliche Boote unfähig waren, gegen diese ungünstigen Winde zu segeln – eine notwendige Fähigkeit, um den Nordatlantik von West nach Ost erfolgreich zu überqueren.

Der deutsche Experimentalarchäologe Dominique Görlitz segelt damit gegen Expertenmeinung an. Dominique Görlitz behauptet, dass prähistorische Menschen durchaus Hochseesegler waren. Deshalb takelt sein Team im Liberty Harbor in New Jersey die ABORA III auf. Das Segelfloß wurde nach 6.000 Jahre alten Felsbildzeichnungen entworfen und von den Aymara-Indianern am Titikakasee in Bolivien gebaut. Der Expeditionsleiter sammelte neue Hinweise, dass ein Handel von Kultur- und Heilpflanzen zwischen beiden Seiten des Atlantiks bereits in präkolumbianischer Zeit existierte. Mit seinen früheren Expeditionen ABORA I und II führte er spektakuläre Experimente im Mittelmeer durch und demonstrierte bereits, dass prähistorische Boote gegen vorherrschende Winde segeln können.

Das New York State Department of Tourism, unter Leitung von Markly Wilson, ist einer der bedeutendsten Förderer dieses wissenschaftlichen Projektes.

Der Rumpf der ABORA III wird am Dienstagmorgen um 8:00 Uhr vom Titikakasee kommend am Bauplatz eintreffen. Er wird in Jersey City in der Liberty Harbor Marina (11, Marin Boulevard) aufgetakelt. Die ABORA III wird dort Ende Mai vom Stapel gelassen. Nach dem Stapellauf der ABORA III wird die „Steinzeit\”-Crew die Segelfähigkeiten ihres Bootes vor der Skyline von Manhattan testen.

Bei erfolgreicher Durchführung der ABORA III-Expedition, wird im wissenschaftlichen Experiment demonstriert, dass transatlantische Kontakte in prähistorischer Zeit möglich waren.

Presseinformation ABORA III (6. Mai 2007)

Weitere Informationen im Internet unter: www.abora3.de

Kontakt: Dominique Görlitz; 001 201 333 4321 oder dominique.goerlitz@t-online.de

Über den Autor

Markus Pezold

seit Jahren im PaläoSETI-Bereich engagiert, Verfasser einer Reihe von Artikeln, welche sich kritisch mit Indizien der PaläoSETI auseinandersetzen. Mitinitiator und Redaktionsmitglied von Mysteria3000.

Weitere Artikel von Markus Pezold.



Hinterlasse einen Kommentar »

RSS Feed für Kommentare zu diesem Artikel. | TrackBack URI | Diskussionsforum

Ihr Kommentar