Doch Götter-Schock? Der bizarre Prinz Philip-Kult auf Tanna

von André Kramer

Einen interessanten relativ neuen Cargokult erleben wir aktuell auf der melanesischen Insel Tanna. In diesem wird offenbar der englische Prinz Philip zum Gegenstand kultischer Verehrung, was erneut die Frage aufwirft, ob der von der Paläo-SETI postulierte “Götterschock” doch in der Form existiert, wie er von ihr behauptet wird.

Führt ein unvermittelter Zusammenprall zweier, sich auf unterschiedlichem technologischen Stand befindlicher Zivilisationen also dazu, dass die technisch fortgeschrittenere für göttlich gehalten wird und kultische Verehrung erfährt? [1]

In der Zeitschrift Mysteries wird der Vergleich zum in der Paläo-SETI postulierten “Götterschock” sogleich gezogen und als “hundertprozentig wahr” bezeichnet. [2] Den Prinz Philip-Kult gibt es tatsächlich, doch gestaltet sich seine Entwicklung als wesentlich komplexer, als dies den Anschein hat und soll hier versucht werden nachzuzeichnen und zu erklären.

Der Begriff des Cargokultes

Kaum ein Begriff wird in der Paläo-SETI-Literatur so falsch angewendet, wie der des Cargokultes. Denn, bei diesem handelt es sich nicht um “ein Lehrstück darüber, wie richtig die Annahme ist, daß primitive Lebensgemeinschaften zwangsläufig jede höherentwickelte Technik vergöttlichen und als magisch ansehen.” [3] Und es ist auch nicht richtig, dass “die immer dann auftraten, wenn z.B. Europäer oder US-Amerikaner mit Primitiven zusammenstießen.” [4]

Vielmehr haben wird es bei den Cargokulten mit einem komplexen und kulturspezifischen Phänomen zu tun!

Cargokulte sind so genannte Krisen- oder Revitalisierungskulte, die in ihrer speziellen Form nur in Melanesien anzutreffen sind. [5] Cargokulte sind das Resultat der Kolonisation durch Europäer, Amerikaner und Japaner und der damit einhergehenden kulturellen Verunsicherung und Unterdrückung durch die Kolonisatoren. Es kam in dutzenden Fällen zu Bewegungen, in denen mittels magischer Verfahren, aber auch durch subversive Mittel (Milleniarismus) versucht wurde, an dieselben Güter (=Cargo) zu gelangen, wie sie die Fremden besaßen. Weiteres Ziel war, diese zu vertreiben und den Wert der eigenen Kultur zu unterstreichen.

In diesem Zuge kam es bei den Cargokulten häufig zu einer Vermischung traditioneller Einflüsse mit denen des neu eingeführten Christentums. Zusätzlich war ein Missverstehen der Wirtschafts- und Produktionsabläufe, die den Reichtum der Kolonialvölker begründeten, zu beobachten.

Bizarres Resultat dieses komplexen Konglomerats aus der schamanistischen Tradition und dem Missverstehen der Technologie der Weißen war die Anwendung von Imitationsmagie in 85% der beobachteten Cargokulte. [6] So wurden zum Beispiel aus Pflanzen nachgebildete Radiostationen errichtet, um mit den Ahnen zu kommunizieren, Regierungspolizisten, die einen Kult auflösen sollten, für die Cargobringer gehalten [7] und ähnliches.

Klar ist also, dass es sich bei Krisen- und Revitalisierungskulten um eine Reaktion auf die Zerstörung der eigenen kulturellen Identität handelt, die zum dem Versuch auf Rückbesinnung auf traditionelle Werte führt, aber durchtränkt ist von Heilserwartungen, revolutionären Gedanken und der Verarbeitung der neuen kulturellen Einflüsse.

Anders geartete Erscheinungsformen in Form von Krisenkulten mit gewissen Überschneidungspunkten zu den melanesischen Cargokulten finden wir zum Beispiel in den nordamerikanischen Geistertanzbewegungen des 19. Jahrhunderts [8] und den prophetischen Bewegungen Afrikas. [9]

Der John Frum-Kult

Zur Republik Vanuatu gehört die Insel Tanna, Neue Hebriden. Vanuatu umfasst 12 Haupt- und 70 Nebeninseln und die vorherrschende Religion ist mit 90% das Christentum in verschiedenen Konfessionen. Die restlichen 10% entfallen auf indigene Religionen, wie der Fischer-Weltalmanach von 2010 anmerkt, Cargokulten. [10]

Auf der melanesischen Insel Tanna entwickelte sich einer der bekanntesten Cargokulte, nämlich der John Frum-Kult.

An diesem lässt sich sehr gut die komplexe Entwicklung von Cargokulten illustrieren, die weit über die simple Darstellung in der Paläo-SETI-Literatur hinausgeht. Vor allem zeigt sich am Beispiel des John Frum-Kults, dass es sich hier nicht um ein einheitliches Glaubenssystem handelt, sondern um einen verstrickten Korpus an Glaubensvorstellungen mit unterschiedlichsten Variationen.

Darüber hinaus ist es auch der John Frum-Kult, aus dem der Prinz Philip-Kult hervorging.

Die weiteren Ausführungen beziehen sich auf die umfangreichen Darstellungen der Bewegung von Steinbauer [11] , Worsley [12] und Bonnemaison [13].

Wann genau der Kult seinen Anfang nahm, lässt sich nicht bestimmen. Doch Ende 1940 hörte der britische Verwaltungsbeamte für Tanna, James Nicol erstmals von merkwürdigen Versammlungen unter den Eingeborenen. Bei diesen waren Weiße und Frauen ausgeschlossen. Dort trat einmalig ein Prophet auf, der als kleiner Mann mit weißem Haar und Rock beschrieben wird [14], und der sich als John Frum bezeichnete, der die Verkörperung des Gottes Karapanemum sei und machte verschiedene Prophezeiungen. Im Folgenden trat die geheimnisvolle Gestalt nicht mehr selbst auf, sondern ließ seine Botschaften durch Mittelsmänner überbringen.

Eine Katastrophe werde über Tanna kommen, dann würde er sich offenbaren und Heil und Reichtümer über die Insel bringen. Die Weißen würden Tanna verlassen, ihre Bräuche verschwinden.

Alte Bräuche wie das Kawatrinken sollten wieder aufleben gelassen werden und so wurden zügellose Feste gefeiert. Als der neue Kult immer weiter um sich griff und die Eingeborenen ihre Arbeit hinlegten, schritt die Regierung 1941 ein.

Dieser John Frum entpuppte sich als ein Einheimischer namens Manehivi und er und andere Führer des Kults wurden festgenommen und nach ihrer Haftentlassung ins Exil geschickt.

Doch es betrat ein weiterer “John Frum” die Bühne und bezeichnete sich als König von Amerika und von Tanna. Auch bei diesem John Frum handelte es sich um einen Einheimischen, Joe Nalpin. Auf der Insel verbreiteten sich verschiedene Versionen seiner Prophezeiungen und Taten. Es hieß zum Beispiel, er würde seine Söhne nach Amerika schicken, in anderen Erzählungen, sie würden ihn in Amerika suchen usw. [15]

Als im Zuge des aufflammenden Pazifikkrieges zunehmen amerikanische Flugzeuge über Tanna gesichtet wurden, glaubte man die Ankunft der drei Söhne von John Frum, Isac, Jacob und Lastuan (Last One?). Abermals wurden riesige Feste gefeiert und das Eintreffen der Amerikaner auf Tanna, stachelte diese zusätzlich an.

Drei Jugendliche wurden von den Kultführern zu diesen Söhnen John Frums erklärt und die Insel unter ihnen aufgeteilt. Hierdurch entstanden zwischen den einzelnen Landesteilen auch Rivalitäten und Abwandlungen der Glaubensvorstellungen. Die Jugendlichen wurden später ebenfalls festgenommen.

Dass sich unter den auf die Insel kommenden amerikanischen Soldaten auch Schwarze befanden, stachelte den Kult zusätzlich an. In diesem Zuge kam dann die Vorstellung auf, die Weißen seien ursprünglich schwarz gewesen, hätten ihre Originalhautfarbe aber verloren. [16] Im Nordosten der Insel trat abermals ein Eingeborener als John Frum, König von Amerika und Tanna auf und radikalisierte die Bewegung weiter. Es wurden Milizen gebildet, es kam zu Aufständen, und in der Folge zu weiteren Verhaftungen durch die Regierung, als die Anhänger anfingen, einen Flugplatz für die Ankunft der Cargobringer aus Amerika zu errichten.

1947 schwoll der Kult abermals an, der neue John Frum hieß in Wirklichkeit Lokaye, und auch dieser wurde verhaftet. Der nächste größere Ausbruch der John Frum-Bewegung ereignete sich dann 1952.

In ähnlichen Wellen besteht der Glaube bis heute fort und entwickelt sich fortlaufend weiter. So wurde ein britischer Bevollmächtigter etwa zeitweise für den biblischen Noah gehalten, hinter dem sich John Frum verberge.
Ein zentrales Ritual des Kults ist das Flaggenritual. Die Einheimischen, so berichtet Langbein, der 2004 selbst auf Tanna den Festlichkeiten beiwohnte, exerzieren hierbei mit geschulterten Holzgewehren im Kreis und lassen dann die Flagge der USA und die Vanuatus hissen. [17]

Die Verwendung der Flagge der USA findet allerdings erst seit 1957 statt. [18]Vorher war das Symbol für die Bewegung eine weiße Flagge mit einem roten Kreuz. Die Ikonographie leitet sich zwar aus dem Christentum ab, doch soll das Kreuz in diesem Fall für den eigenen Glauben und die eigene Kirche von Tanna stehen und die Farbe rot Blut.

Hinter dem Kult um John Frum steckt also ein kompliziertes Geflecht an Einflüssen und Entwicklungen. Hier kommen traditionelle Vorstellungen zusammen mit christlichen Einflüssen und der Hoffnung auf eine bessere Zukunft und an eine eigene Identität, auf die die Menschen von Tanna stolz sein können.

Den tatsächlichen Ursprung des Mythos um John Frum kennen wir nicht [19], auch wissen wir nicht, wie lange er schon schwelte, bevor die Verwaltung Tannas erstmals auf ihn aufmerksam wurde.

Die Herleitung des namens John Frum gibt Walter-Jörg Langbein mit einem missverstanden Satz eines von ihm vermuteten amerikanischen Soldaten an, der sich den Eingeborenen wohl als “John from USA” vorgestellt habe, Geschenke überreichte und versprach, wiederzukommen. [20]

Für dieses Szenario fehlen jedoch die Beweise. Tatsache ist, es waren immer wieder Eingeborene, die sich als John Frum ausgaben, [21]außerdem kamen die Amerikaner erst im Zuge des Pazifikkrieges nach Tanna. Der Name John Frum wird gängig von John the Baptist und dem englischen Wort Broom (einheimisch Frum), also der Besen hergeleitet. Der Besen, mit dem die Weißen und ihre Bräuche aus Tanna werden sollen. [22]

Die Entwicklung zum Prinz Philip-Kult

Im Süden Tannas entwickelten sich noch radikalere Formen des John Frum-Kults und führten schließlich zum Prinz Philip-Kult.

Der Gott Karapanemum, dessen Inkarnation John Frum war, kam in der Vorstellung der Insulaner nach Ende des Pazifikkrieges mit einem Schiff nach Amerika. Zu dieser Zeit war die britische Thronfolgerin Elisabeth auf der Suche nach einen Mann – als diese dann 1947 Prinz Philip heiratete, führte das zur Vorstellung, John Frum würde eine mächtige Frau heiraten.

So entstand dann in den Augen der Insulaner, Philip sei John Frum [23] und würde sich als Weißer ausgeben und der mal einst nach Tanna zurückkehren und Reichtum und Heil bringen.

Als Prinz Philip über seine Verehrung auf Tanna informiert wurde, schickte er 1978 unterschriebene Fotos und einige Tonpfeifen nach Tanna, was von den Anhängern des Kults als Bestätigung für ihre Vorstellungen angesehen wurde. [24]

Ebenso wie ein Fotos Philips, auf dem er eine traditionelle Kriegskeule, eine nal-nal in den Händen hält. Diese wurde ihm in den 1970er Jahren aus Tanna gesendet, mit Bitte, Philip solle den Eingeborenen ein Foto gemeinsam mit der Waffe schicken. [25]

Bis heute hält dieser Kult an. 2007 besuchte eine Gesandtschaft der Kultanhänger, gesponsert von einem britischen TV-Sender, der hierüber eine Koku drehen wollte, sogar Großbritannien. In einem Artikel von “The Independent” erfahren wir Informationen, die darauf hinzuweisen scheinen, dass der Kult sich abermals gewandelt zu haben scheint. So ließen die Delegierten aus Tanna verlauten, dass Britannien und Tanna in ferner Vergangenheit vereint gewesen seien, Britannien aber davon driftete. Prinz Philip sei Gottes Sohn und werde irgendwann nach Tanna zurückkehren, um bei seinen Brüdern zu leben. [26]

Diese Wandlung beinhaltet einige offensichtliche Punkte. Während die klassischen John Frum-Anhänger nach wie vor die USA zum Ort der Glückseligkeit erklären, haben die Gläubigen der Prinz Philip-Bewegung diesen nach Großbritannien verlegt, bzw. sehen hier einen Zwillingsbruder und erwarten, dass das Glück auch nach Tanna kommen wird. Der Aspekt, Philip als Sohn Gottes zu bezeichnen, scheint abermals eine christliche Anleihe zu sein.

Fazit

Es zeigt sich, betrachtet man die Entwicklung des John Frum/Prinz Philip-Kults genauer, dass es diesen nicht in einer stringenten Form gibt. Das Götterschockpostulat der Paläo-SETI greift auch in diesem Fall viel zu kurz und schafft es nicht, eine Erklärung für die Entstehung zu liefern.

Die tatsächlichen Ursachen liegen nicht primär darin, dass die technologisch überlegenen Neuankömmlinge und ihre Technologie zwangsläufig vergöttlicht wird, sondern, sie liegen in einem komplizierten Geflecht aus kultureller Auflösung, Unterdrückung und der eigenen magischen Weltanschauung in Kombination mit einem Unverständnis für die moderne Welt.

Die Menschen Tannas sahen Reichtümer und wahre Wunder, nur wurden die Errungenschaften der westlichen Welt ihnen nur bedingt zu Teil. Sie sollten für mickrige Leistungen arbeiten, während die weißen Besetzer scheinbar ohne diese im Luxus schwelgten.

Missionare verboten ihre traditionellen Riten und Glaubensvorstellungen und versuchten ihnen zwanghaft die christlich/westliche Ethik und Moral aufzuzwingen.

In dieser sozialen Orientierungslosigkeit und Wut lag der Nährboden für Propheten und Scharlatane, die mittels Heilsbotschaften die Massen zu bewegen verstanden (und sich selbst dabei bereichern konnten). Die Botschaften sprachen das Bedürfnis der Bewohner nach eigener Identität, Befreiung aus der Unterdrückung und kommenden Wohlstand an und betteten hierzu traditionelle Glaubensvorstellungen (Revitalisierungskult), neuen Einflüssen aus dem Christentum, Heilsbotschaften und Wiederstand ( Milleniarismus) in das Ganze mit ein.

Unter einer anderen Kolonialpolitik während derlei Auswüchse vermutlich unterblieben, trotz magisch anmutender Technik.

Anmerkungen

[1] Bei Mysteria3000 wurde dieser Frage zum Beispiel hier aufgegriffen: Kramer 2007 – http://www.mysteria3000.de/wp/?p=231
[2] o. A. 2011, S. 6
[3] Fiebag 1995, S. 19
[4] Ebd.
[5] Vgl. Hirschberg 1965, S. 66 f. u. Haller 2005, S. 89 ff. Letzterer zählt zu den Cargokulten auch industriestaatliche Heilserwartungen im UFO-Glauben und bei politischen Parteien. Dies entspricht aber nicht der üblichen Definition. Es wird aber auch lediglich betont, dass es bei 2 genannten Beispielen im Prinzip um Cargokulte handelt.
[6] Vgl. Steinbauer 1971, S. 121
[7] Beides z. B. während des Filo-Kults in den 1940er Jahren, vgl. Steinbauer 1971, S. 34 ff.
[8] Wildhage 1990, S. 19-20
[9] Vgl. Schlosser 1940
[10] Vgl. Fischer 2009, S. 522
[11] Vgl. Steinbauer 1971, S. 87 ff.
[12] Vgl. Worsley 1973, S. 214 ff.
[13] Vgl. Bonnemaison 1994, S. 220 ff.
[14] Vgl. Worsley 1973, S. 215
[15] Vgl. a. a. O., S. 219
[16] Vgl. Bonnemaison 1994, S. 244
[17] Vgl. Langbein 2005 S. 18
[18] Vgl. Bonnemaison 1994, S. 237
[19] Vgl. Steinbauer 1971, S. 87
[20] Vgl. Langbein 2005, S. 18
[21] Ein bei den melanesischen Cargokulten weit verbreitetes Phänomen, dass Kulte durch Führer initiiert wurden, die sich selbst eine mythische Herkunft oder Identität mit magischen Kräften zusprachen.
[22] Vgl. Bonnemaison 11994, S. 221 und Worsley 1973, S. 215
[23] Alternativ auch der Bruder von John Frum
[24] Vgl. Bonnemaison 1994, S. 246
[25] Vgl. Shears 2006 – http://www.mailonsunday.co.uk/news/article-388901/Is-Prince-Philip-god.html
[26] Vgl. Adams 2007 – http://www.independent.co.uk/news/uk/this-britain/strange-island-pacific-tribesmen-come-to-study-britain-401461.html

Literaturverzeichnis

Adams, Guy: Strange Island: Pacific tribesmen come to study Britain. In: The Independent 08.09.2007
http://www.independent.co.uk/news/uk/this-britain/strange-island-pacific-tribesmen-come-to-study-britain-401461.html gesichtet am 27.10.2012

Bonnemaison, Joel: The Tree an the Canoe. History and Ethnography of Tanna. Honolulu: University of Hawaii Press 1994

Fiebag, Peter: Der Götterplan. Außerirdische Zeugnisse bei Maya und Hopi. Die Maya-Hieroglyphen entziffert! München: Langen Müller 1995

Fischer: Fischer-Weltalmanach 2012. Frankfurt/M: Fischer 2009

Haller, Dieter: DTV-Atlas Ethnologie. München: Deutscher Taschenbuch Verlag 2005

Hirschberg, Walter (Hrsg.): Wörterbuch der Völkerkunde. Stuttgart: Kröner 1965

Kramer, André: Götterschock oder nur Götterverwechslung? In: Mysteria3000 01/2007
http://www.mysteria3000.de/wp/?p=231

Langbein, Walter-Jörg: Der John-Frum-Kult und die Götter der Südsee. In: Sagenhafte Zeiten 5/2005

o. A.: Bizarrer Kult: Insulaner verehren Englands Prinzen als Gott! In: Mysteries Nr. 2 – März/ April 2011

Schlosser, Katesa: Propheten in Afrika. Braunschweig: Albert Limbach Verlag 1949

Shears, Richard: Is Prince Philip a god? In: MailOnline 03.06.2006
http://www.mailonsunday.co.uk/news/article-388901/Is-Prince-Philip-god.html gesichtet am 27.10.2012

Steinbauer, Friedrich: Melanesisch Cargo-Kulte. Neureligiöse Heilsbewegungen in der Südsee. München: Delp 1971

Wildhage, Wilhelm: Short Bulls Erzählung über den Geistertanz. In: Magazin für Amerikanistik. Zeitschrift für amerikanische Geschichte Heft 2/2. Quartal 1990

Worsley, Peter: Die Posaune wird erschallen. Cargo-Kulte in Melanesien. Frankfurt/M: Suhrkamp 1973