Die Mimikry-Hypothese aus wissenschaftstheoretischer Sicht

von André Kramer

Paläo-SETI und UFO-Forschung sind auf dem ersten Blick zwei völlig unterschiedliche grenzwissenschaftliche Betätigungsfelder, doch trotzdem scheinen sie irgendwie verbunden. Dies liegt vermutlich an der im populären Bereich wohl beliebtesten Deutung des UFO-Phänomens als extraterrestrische Eingriffe.

Dementsprechend wundert es auch kaum, dass viele Autoren der Szene in beiden Bereichen Veröffentlichungen vorzuweisen haben und es immer wieder zu versuchten Verquickungen kommt. Mit der Mimkry-Hypothesen wurde hier sicherlich ein vehementer Versuch einer Verknüpfung vorgelegt. Nun soll diese Mimikry-Hypothese auf ihre Wissenschaftlichkeit untersucht werden.

Probleme über Probleme

Die Vertreter einer exotischen Erklärungsmöglichkeit für das UFO-Phänomen samt seinen Begleiterscheinungen und Sekundärphänomenen stehen vor einem großen Dilemma. Wie soll man die vielen verschiedenen, oftmals sich gegenseitig widersprechenden Aspekte zu einem einheitlichen Gesamtbild zusammenfügen?

Zu den vorgebrachten Indizien zählen schließlich auch so Dinge wie Beschreibungen in alten Mythen, in denen häufig von fliegenden Wagen die mit Feuer und Rauch zur Erde gekommen sind die Rede ist. Das aber erscheint unvereinbar mit modernen Sichtungen die in die Richtung außerirdischer Flugobjekte gedeutet werden, bei denen solch archaisch anmutende Aspekte wie Feuer und Rauch nicht die geringste Rolle spielen.

Schon die häufig geführte Argumentation weist hier Widersprüche auf. Feuer und Rauch bei fliegenden Wagen in alten Beschreibungen würden schließlich an unsere “modernen“ Fluggeräte erinnern, die mit Kraftstoffverbrennung laufen. Das, so die Argumentation, spreche dafür, dass die alten Texte ähnliche Flugobjekte beschreiben würden.

Genau anders herum wird aber häufig bei modernen UFO-Sichtungen argumentiert. Schließlich würden die Flugcharakteristika, die Geräuschlosigkeit und weitere Aspekte gegen die Annahme sprechen, es handle sich um irdische Technologie. Immer so, wie es gerade passt, könnt man da meinen.

Doch die Probleme reißen nicht ab. Selbst wenn man die modernen UFO-Sichtungen separiert betrachtet, bekommen Vertreter der These, hinter diesen würde sich eine fremde Intelligenz verbergen, einige Dilemmas vorgesetzt. So stellt sich ziemlich schnell heraus, dass es beinahe so viele UFO-Typen zu geben scheint, wie auch Beobachter. Scheiben, Kreisel, “Zigarren”, Dreiecke, Kugeln und so weiter. Und all diese Grundformen dann auch noch in den unterschiedlichsten Variationen. Selbst wenn man berücksichtigt, dass die Beobachter Dinge hinzu fabulieren und die Wahrnehmung überhaupt einem so manch einen Streich spielen kann, bleiben die Unterschiede häufig einfach zu Eklatant um sich nicht zu beachten.

Außerdem scheint es auch eine “Evolution” der UFO-Typen zu geben, die sich scheinbar dem jeweiligen technologischen Stand anpasst. Im 19. Jahrhundert waren es rätselhafte Luftschiffe, in den 40er und 50er Jahren des letzten Jahrhunderts dann aus heutiger Sicht recht altbacken aussehende “fliegende Untertassen” mit Kuppeln, die sich dann im Laufe der Jahrzehnte immer mehr zu silbrig glänzenden, futuristisch anmutenden Scheiben “entwickelten”.

Man könnte jetzt natürlich annehmen, die vermeintlichen Besucher würden in dutzenden von unterschiedlichen Flugobjekten hier herumfliegen und zudem auch mit immer neuartigeren Modellen, doch strapaziert eine solche Vermutung wahrscheinlich den so genannten “gesunden Menschenverstand” von fast einem jeden.

Bei diesen Problemen die sich auftun sind die Sekundärphänomene, etwa die Entführungen durch Ufos und ähnliches noch gar nicht mit berücksichtigt. Beziehen wir sie noch mit ein, entsteht ein heilloses Durcheinander, ein Konglomerat das sich scheinbar nicht zu einem logischen Gesamtbild vereinen lässt.

Mimikry- und Tarnverhalten als Ausweg

Dies wurde auch schon von anderen Forschern erkannt, und so bemühten sie sich um Erklärungsansätze, um diese Probleme zu beseitigen.

Die bekanntesten Autoren die mit solchen Ansätzen aufwarteten sind wahrscheinlich der französische Astronom und UFO-Forscher Jacques Vallée, sowie der deutsche, inzwischen leider verstorbene Geologe Johannes Fiebag.

Vallée zog neben den bekannten Fällen aus der UFO-Forschung und der Paläo-SETI noch Volkssagen und Berichte aus dem Mittelalter hinzu, in denen von Begegnungen mit Feen, Elfen und anderen Fabelgestalten die Rede ist und sah auch in diesen aufgrund gewisser Parallelen eine Facette eines umfassenden Phänomens. Hierzu schreibt er:

“Ist es vernünftig, zwischen religiösen Erscheinungen, dem Elfenglauben, den Berichten über zwergenähnliche Wesen mit übernatürlichen Kräften, den Luftschiffen, die im letzten Jahrhundert in den Vereinigten Staaten die Runde machten, und den heutigen Geschichten über Ufo-Landungen Parallelen zu ziehen?

Ich bin der eindeutigen Meinung, dass dies zulässig ist, und zwar aus folgendem Grund: Die Mechanismen, die die verschiedenen Überzeugungen weckten, sind dieselben.” [1]

Was sich ja aber auch durch Jungs Archetypenlehre als Ausdruck eines kollektiven Unterbewusstseins erklären ließe [2] (wobei auch dieser tiefenpsychologische Ansatz mit wissenschaftstheoretischer Schwächen zu kämpfen hat und dementsprechend umstritten ist).

Vallée aber kommt zu der Schlussfolgerung:

“Um es offen zu sagen: Das Ufo-Phänomen lässt keinesfalls auf einen außerirdischen Ursprung schließen. Vielmehr scheint es sich um interdimensionale Vorgänge zu handeln, um die Manipulation physikalischer Realitäten, außerhalb unseres Raum-Zeit-Kontinuums.” [3]

Hier wird also der Versuch gewagt, die vielen häufig inkonsistenten Vorgänge durch ein “interdimensionales” Eingreifen zu erklären, womit Vallée auch deutlich die “außerirdische” These verneint.

Er betont die Wechselwirkung zwischen der menschlichen Psyche und den Erscheinungen in ihrer Manifestation:

“Die Gestalt der Objekte, die Erscheinungsform ihrer Insassen und ihre Aussagen unterscheiden sich als Funktion der kulturellen Umgebung, in die sie projiziert werden.” [4]

Was wir hier noch als mehr oder weniger vage und unstrukturierte Thesenansätze lesen, bekommt bei Johannes Fiebag mit seiner “Mimikry-Hypothese” dann Systematik.

Auch Fiebag weist auf die vielen Widersprüche hin, geht aber weiterhin von einem außerirdischen Ursprung, anstatt wie Vallée von Wesen aus einer anderen Dimension aus. Der Begriff Mimikry-Hypothese leitet sich hierbei aus der Biologie ab, und schon ein Griff zu einem handelsüblichen Abitur-Trainer reicht aus, um zu verstehen, worum es hierbei geht:

“Von Mimikry spricht man, wenn zwei verschiedene Organismenarten Signale aussenden, auf die Empfänger in gleicher Weise reagieren.” [5]

Konkret geht es um die Aneignung eines Tarnverhaltens bei Pflanzen und Tieren, die es ihnen erlauben, möglichen Feinden, aber auch potentieller Beute etwas vorzugaukeln. Bei vielen Schmetterlingen zum Beispiel äußert sich dieses Mimikryverhalten in der Zeichnung ihrer Flügel, auf denen Strukturen zu sehen sind, die Räuberaugen simulieren sollen um mögliche Fressfeinde abzuwehren.

Doch trifft es der Begriff Mimikry-Hypothese nicht ganz, da hier nicht nur biologische Strukturen von der hypothetischen Fremdintelligenz imitiert werden, sondern anorganische Strukturen (etwa die “Raumschiffe”). Tarnt sich ein Lebewesen nämlich seiner Umgebung entsprechen, dies kann bei manchen Fischen zum Beispiel das Annehmen der Farbe aber auch (im weitesten Sinne) der Form des Untergrundes bedeuten, womit sie in Ruhestellung quasi unsichtbar werden, dann spricht man von Mimese. [6]

Was genau das jetzt mit der These von Fiebag zu tun hat, wird am deutlichsten bei seiner eigenen Formulierung selbiger:

“Uns zu besuchen fähige außerirdische Intelligenzen besitzen einen so hohen technologischen (‘magischen’) Standard, daß sie ihr Erscheinen dem jeweiligen intellektuellen Niveau der Menschen unterschiedlicher Zeiten und unterschiedlicher Kulturen anpassen können. Gleichzeitig vermögen sie, künftigen, Raumfahrt betreibenden Generationen – d.h. in diesem Falle uns, die wir beginnen, ihre Spuren zu entdecken und dadurch auf einen Kontakt vorbereitet werden – Hinweise auf ihre Existenz, ihre Besuchstätigkeit und ihre Möglichkeiten zu geben.” [7]

Mit dieser wundersamen Technologie also ließen sich sämtliche Konsistenzprobleme scheinbar auf einen Schlag lösen. Die Außerirdischen würden sich im alten Indien also zum Beispiel als Garuda der Göttervogel oder gar als ein Vimana darstellen und von der damaligen Bevölkerung im Kontext ihrer Religion gedeutet werden, wir wären heute aber trotzdem noch in der Lage, anhand der alten Beschreibungen zu erkennen, dass es sich eigentlich nicht um göttliche Erscheinungen, sondern um handfeste Technologie handelt.

Doch geht noch weiter, diese Technologie ist in der Lage in direkte Wechselwirkung mit der individuellen Psyche der Menschen zu treten und auf diese Weise schafft es Johannes Fiebag gemeinsam mit seinem Bruder Peter Fiebag auch, auf dem ersten Blick so “UFO-ferne” Dinge wie etwa die Marienerscheinungen in sein Denkmodell zu integrieren. [8]

So erscheine diese Intelligenz einem gläubigen Katholiken in Gestalt der Maria, aber etwa das Sonnenwunder von Fatima würde ganz klare Bezüge zum UFO-Phänomen hergeben und den Nachforschenden im Prinzip darauf “stoßen”, um was es sich bei dieser Erscheinung wirklich handeln würde.

Weitere Bezüge in diese Richtung stellte Fiebag dann im Bereich der UFO-Entführungen in mehreren Büchern her [9], wo es besonders deutliche Paradoxen zu geben scheint, unterschiedlichste Wesen die geschildert werden, Zeitverluste, unsinnige Handlungen an den “Entführten” und viele “paranormale” Phänomene, wie etwa, dass die Besucher durch massive Wände gehen können und nur telepathisch kommunizieren.

In diesem Zuge erweiterte Fiebag seine Mimikry-Hypothese zu einem kompletten Gedankenkonstrukt und fügte die Überlegung hinzu, von einem Komplex außerirdischer Zivilisationen auszugehen, die im Verbund agieren und weniger weit fortgeschritteneren Zivilisationen wie uns Menschen mittels dieses Tarnverhaltens integrieren zu wollen. Außerdem:

“Allgemein ist es dem Komplex möglich, über den von uns wahrnehmbaren Wirklichkeitsbereich hinaus zu operieren und in unserer Realität wie in einem Cyberspace zu agieren (Virtual-Reality-Szenario).” [10]

In jüngerer Zeit sind weitere Variationen dieser Thesenansätze von anderen Autoren im Internet formuliert worden. [11]

Aufgrund der Tatsache aber, dass diese Ansätze im Grunde keine wirklich neuen sinnvollen Überlegungen in die Diskussion mit einbringen, sondern vielmehr die schon bekannten Überlegung aufgreifen um sie durch, fast schon religiös anmutende Hintergrundfantasien, wie etwa bösartige Dämonen als Verursacher der Phänomene, neu zu bestücken, werden wir sie hier weitestgehend unbeachtet lassen.

Es ist an dieser Stelle leider nicht möglich, all die Fälle und Indizien auf die Vallée, Fiebag und anderen Autoren ihre Vermutungen stützen einer qualitativen Bewertung zu unterziehen (eine solche Auswertung würde vermutlich ganze Bände füllen).

Was hier aber möglich ist, ist eine Analyse dieser Thesenansätze bezüglich ihres wissenschaftlichen Wertes unter Einbeziehung wissenschafts- und erkenntnistheoretischer Aspekte.

Die Beleuchtung der Mimikryhypothese unter wissenschaftstheoretischen Aspekten

Was man in der Alltagssprache gerne schnell als Hypothese oder gar Theorie zu bezeichnen pflegt, gestaltet sich in der Wissenschaft etwas komplexer und ist von der Einhaltung gewisser Kriterien abhängig [12], die sich als Konsens in der wissenschaftstheoretischen Diskussion herausgebildet haben, die aus den Überlegungen der Erkenntnistheorie hervorgegangen ist, [13] aber (so wie jegliche wissenschaftliche Überlegung) weiterhin der Diskussion und ggf. auch Variation unterliegt.

Unter diesem Gesichtspunkt soll die Mimikry-Hypothese als Makrosichtweise hier bezüglich folgender Aspekte untersucht werden:

  • Interne Konsistenz
  • Externe Konsistenz
  • Falsifizierbarkeit
  • Prüfbarkeit
  • Induktion und Deduktion

Eine besondere Schwierigkeit bei der Bewertung, aber auch Erstellung eines Denkansatzes wie es hier geschehen ist, ergibt sich auch aus den unterschiedlichen wissenschaftlichen Kategorien, die hier vereint werden. So umfasst sie Bereiche der Sozial- und Kulturwissenschaften, aber auch Naturwissenschaften, allen voran die Physik.

Auch die verschiedenen Methodiken auf denen die “Indizien” für diesen Ansatz beruhen, sind unterschiedlicher Natur und hypothetische Erkenntnisse aus diesem umfangreichen Bereich der Grenzwissenschaft lassen sich sowohl durch konkrete Erfahrung (Empirie), also Experimente, Messungen usw. erzielen, wie auch durch verstehen (Hermeneutik), etwa bei der Analyse von Texten oder Auswertung von Sichtungsberichten.

Es ist leicht vorstellbar, wie schwierig eine solche umfassende Theorieentwicklung in ihrer Ausarbeitung ist, aufgrund der unterschiedlichen Anforderungen die an die einzelnen Disziplinen gestellt werden, aber auch in der Bewertung.

Interne Konsistenz:

Interne Konsistenz bedeutet, dass ein Theoriegebilde in sich widerspruchsfrei sein muss. Ist sie es nicht, verliert sie ihren Wert. Gerhard Vollmer macht es an dem Beispiel des Sprichworts, bzw. der Regel “Keine Regel ohne Ausnahme” fest, in der ein solcher innerer Widerspruch auftaucht.

“Denn wäre sie richtig, so müßte sie auch für sich selbst gelten, also eine Ausnahme zulassen. Dann gäbe es mindestens eine Regel ohne Ausnahme, und die Regel wäre falsch.” [14]

Also die Frage, ist die Mimikry-Hypothese in sich widerspruchsfrei?

Nun ja, im Grunde wurde sie ja in unterschiedlichen Varianten genau aus diesem Grunde aufgestellt, um die vielen Widersprüche zu erklären, die sich auftun, versucht man das UFO-Phänomen und weitere Aspekte im Ganzen zu einem konsistenten Bild zu vereinen.

Aber wer näher hinschaut, wird feststellen, dass auch dies nicht unter Einbeziehung sämtlicher Aspekte funktionieren kann ohne zu Konsistenzproblemen zu führen.

Vor ein großes Problem wird der Mimikrygedanke nämlich durch die angeblichen Abstürze von fliegenden Untertassen und ihrer technischen Verwertung durch die Regierungen gestellt.

Wenn nämlich die Erscheinungen der Ufos nur eine maskenartige Anpassung an unsere soziokulturellen Vorstellungen sein sollen, dann wäre das, was da hypothetisch abstürzt in Wirklichkeit nicht mit dem identisch, was die postulierte Hochtechnologie da an den Himmel projiziert hat. Die Berichte aus bekannten Fällen wie etwa Roswell schildern aber immer wieder genau das, scheibenförmige Fluggefährte (auch hier von Fall zu Fall in unterschiedlichen “Ausführungen”) und in der Regel kleinwüchsige Leichen.

Das heißt also, um die These von der Mimikryverhaltensweise aufrecht zu erhalten, ist man gezwungen, die Fälle von vermeintlichen UFO-Abstürzen pauschal auszuschließen.

Unabhängig von der Frage, ob die Geschichten von UFO-Abstürzen einer näheren Prüfung überhaupt standhalten können, ist hier durch das ausgesprochene oder unausgesprochene Ausklammerns dieser Facette, das Ziel eines “vereinenden” Ansatzes nicht erreicht worden.

Wir können also festhalten, dass der Mimikryansatz durchaus innere Widersprüche enthält, bzw. “Kompromisse” eingehen muss, um Widersprüche zu vermeiden.

Externe Konsistenz:

Auch die externe Konsistenz ist ein wichtiges Kriterium zur Beurteilung eines wissenschaftlichen Modells.

Ein solches Modell muss die bisher gewonnenen Erkenntnisse der Wissenschaft mit einbeziehen und mit diesen verträglich sein. [15]

Das Problem vor dem die Mimikrysichtweisen hier stehen, ist einfach die völlige Unbekannte. Es wird zum Beispiel postuliert, eine weit fortgeschrittene Technik wäre in der Lage auf geradezu zauberhafte Weise nicht nur die objektive Realität, sondern im gleichen Atemzug auch die subjektive Realität eines Individuums ganz konkret zu beeinflussen. Für eine solche Technologie gibt es aber nicht den geringsten, selbst futuristischen wissenschaftlichen Ansatz, der hier eine Grundlage sein könnte.

Natürlich könnte man dieses Externen Widerspruch als nicht so tragfähig ansehen, wäre es doch möglich, dass wir diese Grundlagen einfach aufgrund unseres hierzu nicht weit genug vorangeschrittenen Kenntnisstands noch nicht erarbeitet haben. Das bedeutet ja aber nicht, dass wir sie nicht noch entdecken könnten.

Mit dieser Relativierung dieses Problems sind wir aber schon beim nächsten angelangt.

Falsifizierbarkeit:

Weiter könnte man nämlich einwenden, Widersprüche hin oder her, technisch vorstellbar oder nicht, Beweise Ja oder Nein. Widerlegen kann kein Kritiker die Mimikry-Hypothese. Wie sollte man dies auch tun?

Nun ist dies aber eben auch ein Kriterium, das an eine Hypothese oder Theorie gestellt wird. Die Möglichkeit, sie zu falsifizieren, also zu widerlegen. Ist ein solcher Ansatz prinzipiell nicht Widerlegbar, so hat er keinen wissenschaftlichen Wert, da er am Ende immer Glaubensfrage bleiben muss.

Popper unterscheidet weiter zwischen logischer und empirischer Falsifizierbarkeit. [16] Logische Falsizifierbarkeit bedeutet, dass eine Hyothese prinzipiell widerlegbar sein muss, während empirische Falsifizierbarkeit die direkte Widerlegbarkeit einzelner Indizien, Experimente usw. aus der direkten Erfahrbarkeit meint (etwa durch Wiederholung des Experiments, Aufzeigen einer anderen Faktenlage etc.).

Als Beispiel ließe sich die Frage nach Gott heranziehen. Egal wie weit die Wissenschaft voranschreitet, die Nicht-Existenz Gottes lässt sich nicht beweisen. Das liegt in der Natur des Ganzen, da man “Gott” als ein eine übergeordnete Wesenheit annehmen muss, wodurch er sich einer jeglichen Überprüfung entzieht. Das bedeutet dann für die Wissenschaft, dass sie die Frage nach einer Schöpferkraft am Anfang von allen aus der wissenschaftlichen Forschung ausschließen muss, womit es eine Frage der Überzeugung bzw. des Glaubens bleibt, ob es so etwas wie einen Gott gibt. Das bedeutet aber eben nicht, dass es nicht Trotzdem so sein kann, dass es einen Gott gibt, es ist nur nicht wissenschaftlich dies anzunehmen.

Was sich hingegen bei dieser Fragestellung ausschließen lässt, sind Teilaspekte konkreter Glaubensvorstellungen. Würde eine solche Glaubensvorstellung etwa behaupten, Gott hat den Menschen vor 2000 Jahren erschaffen, so ließe sich das anhand unserer naturwissenschaftlichen Erkenntnisse widerlegen. Nicht aber, um das noch einmal zu betonen, ob es so etwas wie einen Gott gibt.

Der Grund, weshalb ich die Frage nach Gott hier in dieser Form behandelt habe, ist, dass wir hier durchaus weitere Parallelen, als nur die fehlende Falsifizierbarkeit zur Mimikry-Hypothese sehen können. Diese möchte Parallelen ich dann im nächsten Abschnitt verdeutlichen.

Überprüfbarkeit:

Eine Hypothese unterliegt in der Wissenschaft einer strengen Selektion. Durch Prüfungen sollen so untaugliche Ansätze aussortiert werden. Bei Atteslander lesen wir hier:

“Die Prüfungshypothesen sollten möglichst schwierige Tests darstellen, oder anders gesagt: die Hypothese sollten nicht an ihren einfachsten Konsequenzen geprüft werden. Dadurch erreicht man, daß untaugliche Annahmen schon früh im Forschungsprozeß als solche erkannt werden.” [17]

Dass die Mimikry-Hypothese an sich nicht widerlegbar ist, dass haben wir schon festgestellt, doch Teilaspekte an sich ließen sich durchaus einer Prüfung unterziehen. Im übergeordneten Bereich sind es zum Beispiel solche Fragen, wie die nach der Konsistenz, die wir hier ja auch schon behandelt haben. Aber auch an der “Wirklichkeit” lassen sich eine ganze Reihe von Dingen überprüfen, nämlich die vorgebrachten Indizien.

Um eine solche Überprüfung aber möglich zu machen, muss eine gewisse “Form” bewahrt sein. Hier kommt der Begriff der Intersubjektivität ins Spiel. Für mich als Subjekt kann zum Beispiel ein Sachverhalt in meiner Forschung klar und deutlich sein, wichtig in der Wissenschaft ist aber die nötige Transparenz. Auch dritte müssen in der Lage sein, nachzuvollziehen, wie ich zu meinen Schlüssen gekommen bin.

Bei einem Experiment zum Beispiel würde es darauf ankommen, sämtliche Versuchsbedingungen genau darzustellen, damit ein potentieller Prüfer in der Lage ist, die Ergebnisse meines Experiments richtig zu beurteilen und es ggf. zu wiederholen.

Oftmals beginnt es ja aber in der überwiegend populär gehaltenen grenzwissenschaftlichen Literatur schon mit einer mangelhaften oder gänzlich ungenügenden Kennzeichnung der verwendeten Quellen für viele der Behauptungen, was eine Überprüfbarkeit dann schwer werden lässt.

Und hier wird es natürlich schwierig. Der Zweig der Paläo-SETI alleine hat eine ungeheure Menge an möglichen Indizien vorgebracht, die sich aus archäologischen Funden, alten Schriften und sogar mündlicher Überlieferung zusammensetzen. Häufig wird eine Überprüfung dann auch durch Aussagen der Autoren erschwert, die einem es quasi unmöglich machen, den Wahrheitsgehalt zu testen. Ein berühmtes Beispiel hierfür stellt zum Beispiel der angebliche Höhlenkomplex mit einer rätselhaften Metallbibliothek dar, den Erich von Däniken in den 1970er Jahren besucht haben will und auch in seiner jüngsten Buchveröffentlichung wieder aufgreift. [18]

Doch auch die direkt überprüfbaren Indizien in der Paläo-SETI stellen eine so ungeheure Menge dar, dass man die Arbeiten von Kritikern bislang allerhöchstens als stichprobenartig bezeichnen kann, die sich vor allem auf die populärsten Fälle beschränken und häufig zu einem negativen oder zumindest zweifelnden Ergebnis kommen. [19]

Ähnlich sieht es bei dem modernen UFO-Phänomen aus, bei dem Kritiker zwar auch darauf hinweisen eine große Menge von Fällen auf natürliche Ursachen oder gar Betrug zurückführen zu können, [20] doch auch hier bleiben eine Unzahl von unidentifizierten Sichtungen sowie nicht mehr lückenlos nachprüfbaren Fällen (vor allem immer dann, wenn es zu angeblichen Vertuschungsaktionen der Regierungen gekommen sein soll).

Die Vertreter der Mimikry-Hypothese (von der sich inzwischen ziemlich deutlich heraus kristallisiert hat, dass sie keine Hypothese im wissenschaftlichen Sinne sein kann) haben hier vor allem den großen Fehler gemacht, diese auf Verallgemeinerungen aufgebaut zu haben, die sich aus den konkreten Arbeiten zum Thema häufig nicht überprüfen lassen, bzw. von den Autoren selbst nicht überprüft wurden. So fällt zum Beispiel immer wieder auf, dass eine wirklich intensive Beschäftigung und Analyse der alten Texte die verwendet werden, nie stattfand, sondern auf reine selektiver Assoziation beruhen. Um das einmal an einem konkreten Beispiel deutlich zu machen: Erich von Däniken zieht aus den indischen Veden unter anderem die Beschreibungen der Asvin Zwillige in ihrem fliegenden Wagen heran und zieht den assoziativen Schluss, dieser fliegende Wagen könne ja ein technisches Vehikel sein [21]. Hier zeigt sich sehr offensichtlich die nur oberflächliche Auseinandersetzung mit dem, was da tatsächlich im Text steht und zudem noch das stark Selektive der übernommenen Attribute für die Assoziation. So lassen sich diese göttlichen Zwillinge am ehesten als Sinnbilder für die Morgenröte identifizieren, denn jeden Tag zur Morgendämmerung erscheinen sie in ihrem goldenen und von Pferden oder Vögeln gezogenen Wagen und fahren auf goldenen Weg zur Erde. [22]

Im ersten Liederkreis des Rig-Veda finden wir zu den Asvin etwa folgende Textzeilen:

“1,46. An die Asvin.
1. Dort leuchtet die Morgenröte wie keine je zuvor auf, die liebe (Tochter)
des Himmels. Laut preise ich euch, Asvin.
(…)
2. Eure Buckeltiere schweben über die morsche Fläche (des Meeres) hin, wenn euer
Wagen mit den Vögeln dahin fliegen soll.” [23]

Weder der Kontext wurden hier also beachtet, noch der offensichtliche Widerspruch zu einem technischen Vehikel, dass der fliegende Wagen ja von Zugtieren durch die Lüfte gezogen wurde.

Dies aber nur zur Verdeutlichung, was mit der ungenügenden Herangehensweise an alte Texte gemeint ist, auf denen die Mimikry-Hypothese ja aber unter anderem aufbaut.

Hier haben wir es auch mit der Problematik der grundlegenden Art des Schlussfolgerns bei einer “Makrothese” zu tun, die versucht, viele separate, scheinbar außerhalb herkömmlicher Erklärungen liegender Phänomene zu erklären. Dieser Aspekt soll im folgenden Abschnitt diskutiert werden.

Induktion und Deduktion:

Bei der Hypothesenbildung können wir grob zwischen zwei grundlegenden Arten der Schlussfolgerung unterscheiden.

Die induktive Methode ist quasi die Methode der Verallgemeinerung. Hierbei schließt man vom Kleinen aufs Große um es einmal einfach auszudrücken. Nichts anderes geschieht bei den Ergebnissen von Meinungsumfragen, bei denen ein so genanntes repräsentatives Ergebnis erzielt wird, und aus den Umfrageergebnissen eines ja nur kleinen Teils der Bevölkerung eine Verallgemeinerung gemacht, also vom Kleinen aufs Große geschlossen wird.

Wissenschaftlich bedeutet dies, von wiederholten Einzelfällen Gesetzmäßigkeiten abzuleiten die sich auf das Ganze anwenden lassen. Auf dieser Logik basiert das empirische Verfahren des reproduzierbaren Experiments etwa in der Physik. Wenn der Stein auch beim 10. Versuch nach unten fällt und nicht in die Luft gehoben wird, kann man zurecht darauf schließen, dass er auch beim 11. mal fallen wird und daher die Gesetzmäßigkeit ableiten, dass Massen angezogen und nicht abgestoßen werden.

Es lässt sich aber auch der umgekehrte Weg gehen, der Weg der Deduktion. Das bedeutet quasi im Umkehrschluss, vom Allgemeinen aus Spezielle zu schließen. Diese Art des Folgerns muss natürlich in seiner Verallgemeinerung “Wahr” sein. Diese Vorgehensweise soll an einem simplen Beispiel fest gemacht werden. Wenn wir von dem Satz ausgehen, dass alle Wale maritim leben und wissen, dass der Orka ein Wal ist, so können wir daraus folgern, dass der Orka ebenfalls maritim lebt.

Und wie es scheint, kommt es, vor allem in der Konsequenz, und da sehe ich das grundlegende Problem, bei den Mimikrysichtweisen immer zu einer solchen deduktiven Sichtweise.

Der Mimikryüberbau – eine wie auch immer geartete Intelligenz richtet ihre Erscheinung nach unserer kulturhistorisch spezifischen Sicht aus und greift auf diese Weise in die objektive sowie subjektive Realität ein – erlaubt es so, im Grunde in jeder Form von einigermaßen passender Sichtungsbeschreibung, Darstellung oder mythologischer Überlieferung genau das zu sehen/herauszulesen, was man als Vertreter dieser Sichtweise erwarten kann. Hierbei wird dann einfach der Mimikrygedanke als “wahr” postuliert und dementsprechend muss das “Indiz” das bewertet wird unter diesen Gesichtspunkten auch wahr sein. Ein klassischer circulus vitiosus, ein Zirkelschluss.

Die einfache Vorgehensweise ihrer Vertreter zeigt genau ein solches Vorgehen. Eine Sichtung, ein alter Text etc. wird einfach assoziativ gedeutet, hierbei werden einige oberflächliche Charakteristika selektiert und alles was einer Analogie zu anderen Fällen zu widersprechen scheint nach dem Leitgedanken der Mimikrysichtweise als “kulturhistorische Überstülpung” gedeutet.

Im Grunde genommen gehen hier die grenzwissenschaftlichen Vorgehensweisen bei der Bewertung von Fällen in der Paläo-SETI- und UFO-Forschung schon vor dem Aufkommen der Mimikryideen, mit diesen Hand in Hand. Denn diese Form des selektiven Analogieschlusses finden wir schon in den Anfängen dieser Grenzwissenschaften und das führte ja erst zu dem Dilemma, dass die Mimikryideen scheinbar nötig machte.

Schlussfolgerungen und Ausblick

In meinen Augen offenbart sich hier also das grundsätzliche Problem bei der Beurteilung grenzwissenschaftlicher Themen im exotischen Sinne.

Diskussionen über Weltanschaulichkeit, Ideologie und Religionsersatz wurden in dieser Richtung schon oft geführt und sollen hier nicht weiter thematisiert werden.

Wichtig für mich ist in dieser Hinsicht, dass hinter einem Teil des UFO-Phänomens oder auch der Paläo-SETI-Thematik durchaus exotische Erklärungsmuster verborgen liegen könnten.

Denn, aus der Fülle von vorgebrachten Fällen und Indizien bleiben trotz aller Widerlegungen und kritischer Ansätze immer noch ungeklärte Fälle, immer noch überlegenswerte Ansätze und wir dürfen bei allem Grund zur Skepsis vor diesen nicht die Augen verschließen und zu kategorischen Verneinungen gelangen. Denn dies würde eine Voreingenommenheit bedeuten, die in Extremfällen ebenfalls einer Ideologie entspricht.

Eine offene aber kritische Forschung muss also weiterhin Einzelfallbezogen sein, muss “Die Spreu vom Weizen trennen”. Gleichermaßen müssen aber auch neue methodische Grundsätze erarbeitet werden, die es ermöglichen, eine vernünftige Einordnung möglicher exotischer Aspekte vorzunehmen aus denen, Gesetz dem Fall, es lassen sich solche Fälle nachweisen, den Weg zu einer induktiven Schlussfolgerung zulassen, die eben immer auf den Einzelfällen beruhen.

In der UFO-Forschung gibt es gerade bezüglich der Fallbewertung hier schon bewährte und gute Ansätze, etwa durch die Einbeziehung der Wahrnehmungspsychologie und die Stimuliforschung. Doch wie gehen wir mit den ungeklärten Sichtungsfällen um?

In der Ufo-Datenbank, die die Fallsammlungen der 4 großen UFO-Vereinigungen in Deutschland GEP, CENAP*, MUFON CES und DEGUFO sowie das umfangreiche Archiv des Autors Michael Hesemann umfasst, [24] finden sich immer wieder ungeklärte Sichtungen. Doch was passiert mit diesen Sichtungen? Reine Karteileichen?

Hier sollten, sofern sie nicht schon existieren und mir nur unbekannt sind, weitere Kriterien für die Bewertung solcher Fälle aufgestellt werden, hier sollten Grundlagen auf wissenschaftlichem Niveau geschaffen werden, die es erlauben, diese Sichtungen ggf. auch im exotischen Sinne vertretbar zu verwerten.

Komplizierter wird es natürlich unter mit Einbeziehung von weiteren Aspekten, wie etwa der Entführungsproblematik.

In der Paläo-SETI fehlen ernsthafte theoretische Ausarbeitungen zu einer wissenschaftlichen Methodik beinahe gänzlich, auch wenn es einige Versuche gab, solche zu erstellen, etwa bei dem Einfließen lassen von unseren Erfahrungen mit Zivilisationskontakten in die Analyse alter Texte, doch so entpuppen sich diese bei näherer Betrachtung allerdings ebenfalls als zweifelhaft, wie ich zum Beispiel bei der Frage danach, ob es bei solchen Kontakten überhaupt zu dem von der Paläo-SETI postulierten Götterschock kommt, wie ich an anderer Stelle nachzuweisen versucht habe. [25]

Es steht also, neben der qualitativen Bewertung von Fällen vor allem theoretische Arbeit in den Bereichen der UFO-Forschung an, was sich bei der Beschäftigung mit den Mimikryideen quasi als Nebenerkenntnis deutlich heraus kristallisiert.

Bezüglich des Mimikrygedankens lässt sich feststellen, dass er keinen Hypothesencharakter hat und als nicht wissenschaftlich anzusehen ist. Überdies hinaus besteht mit dieser These “im Nacken” immer die Gefahr, die wahre Forschung, das Überprüfen von Fällen und Indizien zu umgehen und somit eher einem auf einem Zirkelschluss basierenden Glaubenssystem zuzustreben.

Das Aspekte wie sie in der Mimikry-(Hypo)these vertreten werden bei einem womöglich exotischen Teil des Phänomens zutreffen könnten, dass es evtl. für diesen Teil der Fälle aus den verschiedenen Gebieten wie Paläo-SETI und UFO-Forschung ein reduktionistisches [26] Gesamtmodell geben könnte, darf und kann hierbei nicht ausgeschlossen werden. Doch dem Weg zu einem solchen Modell ist methodisch und theoretisch noch lange nicht der Weg geebnet.

Dieser Aufsatz erschien zuerst im Jufof. Journal für Ufo-Forschung 02/2008 Nr. 176 und wurde für Mysteria3000 noch einmal ein wenig ergänzt und überarbeitet.

* CENAP ist kürzlich aus der gemeinsamen Datenbank ausgestiegen und wird eine eigene Datenbank errichten

Fußnoten

[1] Vallée 1994, S. 182
[2] Vgl. Jung 1988
[3] Vallée 1994, S. 157
[4] ebd.
[5] Christner 2000, S. 80
[6] Vgl. a. a. O. S. 75 f.
[7] Fiebag 1992, S. 404
[8] Vgl. Fiebag 1995
[9] Vgl. z.B. Fiebag 1998 und Fiebag 1999
[10] Fiebag 1998, S. 8
[11] Vgl. Corinna 2007
[12] Vgl. Atteslander 1975, S. 25
[13] Vgl. Habermas 1988, S. 9
[14] Vollmer 1981, S. 108
[15] Vgl. a. a. O., S. 109
[16] Vgl. Wendel 2007, S. 46 ff.
[17] Atteslander 1975, S. 29
[18] Vgl. Däniken 2007, S. 113 ff.
[19] Vgl. hierzu z.B. Pössel 2002
[20] Vgl. hierzu z.B. Walter 1998
[21] Vgl. Däniken 2000, S. 216
[22] Vgl. Mittwede 1999, S. 38 f.
[23] Geldner 1954, S. 56
[24] http://www.ufo-datenbank.de
[25] Vgl. Kramer 2007 und 2009
[26] In Anlehnung an den Versuch in der Physik eine “alles vereinende Theorie der Welt” zu schaffen. Vgl. hierzu auch, besonderes unter wissenschaftstheoretischen Aspekten Hering 2007, S. 101 ff.

Literaturverzeichnis

Atteslander, Peter: Methoden der empirischen Sozialforschung. 4. erweiterte Auflage. Berlin und New York: Walter de Gruyter Verlag 1975

Christner, Jürgen: Abiturwissen Evolution. 11. Auflage. Stuttgart, Düsseldorf und Leipzig: Klett Verlag 2000

Corinna: ALB-DUCTED und DER TEUFEL DURCH DIE WAND – Teil 1. URL: http://www.ufos-co.de/news_artikel/htdocs/modules/news/article.php?storyid=193, in: http://ufos-co.de 2007

Däniken, Erich von: Neue Erinnerungen an die Zukunft. Habe ich mich geirrt? Augsburg: Bechtermünz Verlag 2000

Däniken, Erich von: Falsch informiert. Vom unmöglichsten Buch der Welt, Henochs Zaubergärten und einer verborgenen Bibliothek aus Metall. Rottenburg: Kopp Verlag 2007

Fiebag, Johannes: Die Mimikry-Hypothese. In: (Hrsg.) Däniken, Erich von: Neue kosmische Spuren. Sensationelle Entdeckungen der Präastronautik aus fünf Kontinenten. München: Goldmann Verlag 1992

Fiebag, Johannes und Peter: Zeichen am Himmel. Ufos und Marienerscheinungen. Frankfurt/M; Berlin: Ullstein Verlag 1995

Fiebag, Johannes: Sternentore. Außerirdische Präsenz auf der Erde und im Sonnensystem. München: Droemer-Knaur 1998

Fiebag, Johannes: Aliens. Ufo-Entführungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Augenzeugen berichten. Bindlach: Gondrom Verlag 1999

Geldner, Karl Friedrich: Der Rig-Veda. Erster Teil. Erster bis vierter Liederkreis. Cambridge, Massachusetts: Harward University Press 1954

Habermas, Jürgen: Erkenntnis und Interesse. 9. Auflage. Frankfurt/M: Suhrkamp Verlag 1988

Hering, Wilhelm Tim: Wie Wissenschaft ihr Wissen schafft. Vom Wesen naturwissenschaftlichen Denkens. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt Verlag 2007

Jung, C.G.: Bewusstes und Unbewusstes. Beiträge zur Psychologie. Frankfurt/M: Fischer Verlag 1988

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Vollmer, Gerhard: Evolutionäre Erkenntnistheorie. Angeborene Erkenntnisstrukturen im Kontext von Biologie, Psychologie, Linguistik, Philosophie und Wissenschaftstheorie. 3. verbesserte Auflage. Stuttgart: S. Hirzel Verlag 1981

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