Mysteria3000

Forum für alternative und interdisziplinäre Archäologie

ISSN 1619-5744 / 1619-5752 - Impressum - 09.09.2010

Mysteria3000 beschäftigt sich seit mittlerweile 10 Jahren mit den Themen der alternativen und interdisziplinären Archäologie. Neben PaläoSETI, Prä-Astronautik und moderner Atlantis-Forschung stehen spekulative Forschungsansätze im Mittelpunkt der kritischen Auseinandersetzung.

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Atlantis - Die versunkene Wiege der Kulturen Von Axel Hausmann (21 Beiträge)(2 Stimmen)

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In diesem Buch wird de Lage von Atlantis auf dem Maltaplateau oder aber auf Sizilien ("Keftiu" = Sizilien, "Träger des Himmels" (Atlas?) = Ätna bei den Ägyptern) lokalisiert!

Die Sage von der versunkenen Insel Keftiu (NICHT: Kreta!) dürfte das ägyptische Ursprungsbild für Platons Atlantis sein.

Und passt gut zu Thorwald zu Frankes Sizilien = Atlantis Hypothese!

Atlantis - Die versunkene Wiege der Kulturen Von Axel Hausmann

Taschenbuch: 388 Seiten
Verlag: Books on Demand Gmbh (2000)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 383110249X
ISBN-13: 978-3831102495
Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 17 x 2,6 cm

http://books.google.de/books?id=KLGieBKly_YC&pg=PA114&lpg=PA114&dq=keftiu+des+himmels&source=bl&ots=udXi5REC6y&sig=XtVuDYyVVGTZMy7FSeCQKtWRqXk&hl=de&ei=zqBBTMLLJJ2HOPi-gIIN&sa=X&oi=book_result&ct=result&resnum=2&ved=0CB8Q6AEwAQ#v=onepage&q=keftiu%20des%20himmels&f=false

Als Junge träumte ich den Traum, einen Schatz zu finden oder ein untergegangenes Reich zu entdecken, gegen Ende meines Lebens ist der Traum wirklich geworden. Ich habe gefunden, wonach schon zahllose Forscher gesucht haben: Das sagenhafte Reich von Atlantis. Es lag genau dort, wo es nach dem Bericht des antiken Philosophen Platon zwischen Italien und Libyen lokalisiert gewesen sein soll: Auf dem heute unterhalb des Meeresspiegels liegenden Plateau von Malta entwickelte sich auf einer großen Ebene am Ende des Neolithikums die erste arbeitsteilige und in Kasten gegliederte Gesellschaft der Menschheit mit einer Landwirtschaft auf der Grundlage der künstlichen Bewässerung. Hier wurden die Götter erstmals gemäß dem menschlichen Ebenbild dargestellt, hier entstand die erste Blüte von Kunst und Architektur, hier erfand man die Schrift und entdeckte die Anfänge der Mathematik. Von hier aus wagten sich auch Menschen zum ersten Mal aufs offene Meer hinaus und gründeten weit entfernt von ihrer Heimat Kolonien, hier in Atlantis begann die moderne Zivilisation...

#7041
Lars
offline
Mitglied
17. Juli 2010, 02:40
 

Hallo Lars,
Atlantis war nicht "die Wiege der Kulturen", sondern eine imperialistische Grossmacht, die alle anderen Kulturen versklaven wollte. Es kommt wohl nicht von ungefähr, dass der Unsinn von der "Wiege der Kulturen" ursprünglich von Amiland Bewohnern verbreitet wurde.
Peter Nowak

#7064
Peter Nowak
offline
Mitglied
20. Juli 2010, 07:35
 

Imho war Atlantis der Archetyp für das hier:

http://www.vergessene-buecher.de

http://www.berndsenf.de

#7071
Lars
offline
Mitglied
20. Juli 2010, 07:32
 

Hallo Lars
genau das denke ich nicht, denn Atlantis stand nicht am Anfang. Es ist vielmehr eine relativ späte Kulturstufe in der Entwicklung der Menschheit. Es war zu dieser Zeit eindeutig weiter entwickelt als Ur-Athen, das geht aus der Beschreibung von Kritias deutlich hervor, aber es war bestimmt kein Einzelfall dieser Zeit. Der Punkt ist aber, dass aus den Überlieferungen der Griechen (und ebenso der Babylonier) eigentlich deutlich hervorgeht, dass die eigentlichen Drahtzieher die Götter waren und die Menschen nur deren Spielball (Kritias sagt ja auch, dass die Menschen von den Göttern geleitet wurden). Und wenn Du dir ansiehst, dass z.B. Kronos von Zeus im Rahmen eines 10jährigen Krieges gestürzt wurde, wobei den jüdischen und christlichen Quellen zufolge der Vorwurf der Vermischung mit Menschenfrauen eine Rolle spielte, Zeus und seine Truppe dann aber dasselbe in viel grösserem Massstab betrieben (wobei das letzte Produkt dieses Verhaltens ein gewisser Jesus war), dann kann man sehen, dass diese "Götter" der Menschheit nicht viel Gutes gebracht haben.
Peter Nowak

Edit:
Von daher versteht man, wieso Lao Tse schreibt:
"Von grossen Oberen wussten Unsere Vorfahren nur, es gibt sie [Uranus],
deren Nachfolger liebte und ehrte man [Kronos]
deren Nachfolger fürchtete und verachtete man" [Zeus]
(In eckigen Klammern Erklärungen von mir)

#7074
Peter Nowak
offline
Mitglied
21. Juli 2010, 08:29
 

Dabei werden die Titanen immer als sehr gewalttätig und archaisch-chaotisch dargestellt (Kronos = Saturn).

#7078
Lars
offline
Mitglied
21. Juli 2010, 04:20
 

Lars schrieb:

Dabei werden die Titanen immer als sehr gewalttätig und archaisch-chaotisch dargestellt (Kronos = Saturn).

Natürlich, aber Geschichte ist immer die Geschichte der Sieger. Es kommt doch nicht von ungefähr, dass nirgends klar gesagt wird, dass die Olympier nach und nach alle Funktionen der Titanen mit ihren eigenen Nachkommen besetzten. Das Ziel war offensichtlich, die Erinnerung an die Titanen auszulöschen, was aber nicht gelang, weil die ja mit dem "goldenen Zeitalter" der Menschen verknüpft war. Das ist doch auch der Grund, warum sich Zeus "Vater der Götter und Menschen" nennen lässt, was genauso gelogen ist wie das 1.Gebot: "Ich bin Jahweh, Dein Elohim, Du sollst keine anderen Elohim neben mir haben". Jahweh ist aber nicht Elohim, denn er ist nicht Schöpfer, sondern nur Former der Menschen, deshalb bei den Chinesen "Menschenherr" genannt (Uranus = Himmelsherr, Kronos = Erdherr).
Peter Nowak

#7079
Peter Nowak
offline
Mitglied
22. Juli 2010, 07:55
 

Hmm, was geschah mit den Titanen`

Können Götter sterben?

Wenn ja...wie?

Oder wurden sie tatsächlich in den Tartarus verbannt?

#7081
Lars
offline
Mitglied
24. Juli 2010, 10:54
 

Hallo Lars,
tja, die griechische Mythologie, das NT der Bibel und die pseudepigraphen jüdischen Schriften stimmen darin überein, dass sie in den Tartarus verbannt wurden. Vermutlich ist darunter die (ehemalige) Südhalbkugel der Erde zu verstehen, die wahrscheinlich zu der Zeit auf den sternlosen Bereich der Milchstrasse ausgerichtet war. Darauf lassen jedenfalls einige Angaben bei Linda Schele zu den Maya schliessen und auch Hesiods Angabe in seiner "Theogonie" könnte man dann als Entfernungsangabe auffassen, allerdings müsste man dann davon ausgehen, dass die Griechen zu der Zeit schon die Fallgeschwindigkeit kannten.
Peter Nowak

#7086
Peter Nowak
offline
Mitglied
26. Juli 2010, 07:08
 

Imho materialisierst du die Sachen zu sehr!

Wie bei den Riesen...abgesehen von der Urmenschen-Abkömmlinge Option würde ich sagen, dass der Tartarus eine durchaus jenseitige Unterwelt darstellt.

#7090
Lars
offline
Mitglied
27. Juli 2010, 06:34
 

Lars schrieb:

Imho materialisierst du die Sachen zu sehr!

Natürlich. Jede Religion hat einen materiellen Kern. Und bei den alten Griechen ist der sehr deutlich fassbar.

Wie bei den Riesen...abgesehen von der Urmenschen-Abkömmlinge Option würde ich sagen, dass der Tartarus eine durchaus jenseitige Unterwelt darstellt.

Die Frage ist: Was verstehst Du unter "Jenseits"? Ein Wolkenkuckucksheim? Das ist es eindeutig nicht. Der Tartarus ist bei den Griechen der Strafort der Unterwelt, wo Tantalos, Ixion usw. gestraft werden. Er gehört in den ZUsammenhang des Totenreiches. Dieses Totenreich ist aber nichts anderes als der versunkene Garten Eden (Atlantis), der Ursprungsort der Menschen. Glaubst Du nicht? Die Griechen überliefern, dass es im Totenreich 5 Flüsse gibt: Styx, Lethe, Acheron, Kokytos und Pyriphlegeton. Nur von einem wird aber von der Quelle berichtet, der Styx. Neben der Bedeutung der Styx zeigt das, dass die Styx der Quellfluss, also Oberlauf ist, der sich später in vier Arme aufteilt. Das entspricht aber genau der Beschreibung der Bibel über den Garten Eden. ES gibt noch ein Detail: "Pyriphlegeton" soll "vom Scheiterhaufen glühend" bedeuten und kann sich bei einem Flussnamen nur auf heisses Wasser beziehen. Für Atlantis wird aber von einer heissen und einer kalten Quelle berichtet, die aus einem Born kamen. Meinst Du, dass so spezielle Details zufällig übereinstimmen können?
In dem Zusammenhang ist auch Ulf Richters (der leider schon tot ist, mit dem hätte ich gerne mal geredet) Deutung der Ebene auf Atlantis als Schwemmland eines Flussdeltas von bedeutung, denn das passt zum obigen Zusammenhang ebenso ausgezeichnet, wie die von Natur fast rechteckige Form der Ebene.
Peter Nowak

#7097
Peter Nowak
offline
Mitglied
28. Juli 2010, 07:19

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