In der alternativen Archäologie nehmen die archäologischen Relikte Südamerikas seit jeher eine Ausnahmestellung ein. Häufig wird über Alter, Urheberschaft und Bauweise alter Bauwerke rund um die Anden spekuliert. Da uns die Inka und andere Völker Südamerikas keinerlei schriftlichen Zeugnisse hinterlassen haben, bleibt den Forschern nur, aus dem Fundkontext heraus und den Berichten der spanischen Chronisten heraus zu urteilen.
In der Ausgabe Nr. 18 2012 vom Spiegel wird auf einen möglichen Kulturkontakt mit Technologietransfer zwischen Ägypten und Nordeuropa um 1400 v. Chr. berichtet.
Anhaltspunkt hierfür seien Klappstuhlkonstruktionen, ähnlich heutigen Campingstühlen, die in Deutschland gefunden und auf die Bronzezeit datiert werden. Diese Stuhlkonstruktionen weisen nicht nur erstaunliche Ähnlichkeit mit ähnlichen Klappstühlen auf, die zur selben Zeit in Ägypten verwendet wurden, etwa in dem Grab Tutanchamuns, sie gleichen diesen auch in ihren Abmessungen.
In der heute kaum noch bekannten Schrift des Vermessungsingenieurs Paul Volquart Molt ‘Die ersten Karten auf Stein und Fels’ von 1979, beschäftigt sich der Autor mit den bis heute nicht eindeutig interpretierten künstlichen näpfchenartigen Vertiefungen auf den Steinen zahlreicherer megalithischer Bauwerke. Diese Steine werden als Schalensteine bezeichnet.
In diesem Beitrag zu „Ausgegraben“ Sollen einige Aspekte aus dem erstmals 1919 erschienenen Erstlingswerk des „Chronisten des Unerklärlichen“, Charles Hoy Fort vorgestellt werden.
1994 entdeckte der Archäologe Klaus Schmidt am Göbekli Tepe (=gebauchter Berg [1]) in der Türkei ein steinzeitliches Monument, das aus gewaltigen Steinsäulen und T-förmigen Pfeilern mit bis zu 50 Tonnen Gewicht bestand [2]. Auf diesen befanden sich näpfchenartige Vertiefungen und Fresken mit unterschiedlichen Wildtiermotiven. Darüber hinaus wurden verschiedene steinerne Skulpturen von Tieren entdeckt.
Mit “Ausgegraben” möchte Mysteria3000 eine neue, unregelmäßig fortgeführte Rubrik präsentieren, um Forschern die an diesem oder jenem Thema dran sind, Recherchehilfen zu geben.
“Ausgegraben” hat hierbei sicherlich eine doppelte Bedeutung. Zum einen geht es natürlich um Themen der alternativen Archäologie und hier relevanten Relikten. Zum anderen geht es um ältere, kaum bekannte Texte, die quasi „ausgegraben“ werden um sie Interessierten zugänglich zu machen.