Mysteria3000

Alternative und interdisziplinäre Archäologie im Fokus

ISSN 1619-5744 / 1619-5752 - Impressum - 23.05.2012

Talk im Hanger 7 – mit Erich von Däniken

Sowohl Erfolgsautor Erich von Däniken als auch Star-Astrologe Winfried Noé verdienen gutes Geld – obwohl weder Dänikens Thesen noch Noés Prognosen wissenschaftlich anerkannt sind. Wieviel Unvernunft verträgt die Wissenschaft? So lautete in dieser Woche das Thema beim Talk im Hangar-7 auf dem östereichischen Fernsehsender ServusTV.

Die Sendung wurde am Donnerstag, den 06.05.10 um 21:15 Uhr ausgestrahlt und ist jetzt in der Mediathek des Senders online abrufbar.

http://www.servustv.com/cs/Satellite/Article/Talk-im-Hangar-7-011259274962294

Talk im Hanger 7

Talk im Hangar-7

Sowohl Erfolgsautor Erich von Däniken als auch Star-Astrologe Winfried Noé verdienen gutes Geld – obwohl weder Dänikens Thesen noch Noés Prognosen wissenschaftlich anerkannt sind. Wieviel Unvernunft verträgt die Wissenschaft? So lautet in dieser Woche das Thema beim Talk im Hangar-7.

Thema & Gäste der aktuellen Sendung:

Thema: Tolle Theorien – wieviel Unvernunft verträgt die Wissenschaft?
Die Thesen von Erfolgsautor und „Alien-Jäger“ Erich von Däniken, der sich seit Jahrzehnten mit außerirdischem Leben auf der Erde befasst, faszinieren Millionen von Menschen – viele Andere halten den Schweizer und seine Theorien einfach nur für verrückt. Und immerhin die Hälfte aller Deutschen glaubt an Astrologie, wodurch die Vertreter dieser Zunft – wie der deutsche Star-Astrologe Winfried Noé – gutes Geld damit verdienen. Wissenschaftlich zu belegen sind aber weder Dänikens Thesen noch Noés Prognosen, weshalb sich beide immer mit wieder dem Vorwurf der Pseudowissenschaft konfrontiert sehen.

Ihren Erfolg und ihre Popularität allerdings hätte so mancher Natur- und Sozialwissenschaftler sicher ebenfalls gerne: Über 60 Millionen Bücher hat von Däniken schon verkauft, während sich Noé ein wahres Astrologie-Imperium aufgebaut hat. Im aktuellen Talk im Hangar-7 verteidigen beide ihre Zunft als durchaus ernstzunehmende Disziplin – während namhafte Natur- und Sozialwissenschaftler entgegnen, dass Unvernunft zwar der Auslöser für wissenschaftliche Arbeit sein darf, aber niemals deren Ergebnis sein kann.

Unsere Gäste sind:
Erich von Däniken – der Beststeller-Autor sammelt seit fast 50 Jahren Beweise für den Besuch von Außerirdischen auf der Erde und wirft der Wissenschaft vor, sie folge einem Zeitgeist, der keinerlei Unvernunft zulässt.

Winfried Noé – der bekannte Astrologe erreicht mit seinen Horoskopen in verschiedenen Zeitschriften Millionen von Menschen: Als studierter Jurist und Psychologe fordert er von der Naturwissenschaft, nicht nur einseitig und linear zu denken.

Heinz Oberhummer – der Astrophysiker an der Technischen Universität in Wien und Vorsitzende der österreichischen Skeptiker-Organisation sagt, Pseudowissenschaften geben sich selbst den Anschein von Wissenschaftlichkeit.

Markus Pössel – der Astronom und Wissenschaftskommunikator am Max-Planck-Institut für Astronomie in Heidelberg und hat sich intensiv mit den Thesen Erich von Dänikens beschäftigt. Sein Fazit: Der Schweizer hat nichts zur Wissenschaft beigetragen.

Gerhard Vollmer – für den Erkenntnisphilosophen und Wissenschaftstheoretiker an der Technischen Universität in Braunschweig liegt der richtige Weg der Wissenschaft irgendwo zwischen kühnen Vermutungen und strenger Kritik.

Edgar Wunder – der Sozialwissenschaftler an der Universität Heidelberg und Vorstand der Gesellschaft für Anomalistik sieht in der allgemeinen Wissenschafts-Gläubigkeit eine besondere Form des Aberglaubens.

Moderation: Isabella Richtar

Über den Autor

Markus Pezold

seit Jahren im PaläoSETI-Bereich engagiert, Verfasser einer Reihe von Artikeln, welche sich kritisch mit Indizien der PaläoSETI auseinandersetzen. Mitinitiator und Redaktionsmitglied von Mysteria3000.

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1 Kommentar

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  1. Die “normale” Wissenschaft denkt immer noch linear, doch die Weltentwicklung wie längst bewiesen wurde, verläuft nicht linerar. Stellen sie sich eine Welle vor und legen linear einen Punkt über den Wellenkamm.Sie werden immer nur den oberen Teil der Welle erfassen können.Ebenso wäre es mit einer überdimensionalen Schlang, eine gerade Linie würde immer nur eine Teil des Tieres zeigen .So wird auch unsere “normale= Schulwissenschaft” immer nur einen Teil des Ganzen erfassen können. Dadurch bekämpfen diese Leute alles was sie nicht sehen und verstehen können, was mit den heutigen Messgeräten nicht erfassbar ist und glauben sie sind besser als “der liebe Gott und wissen mehr als alle Anderen”. Dabei habe ich in Dänikens Bücher Aussagen wiede gefunden die mit pers. Erfahrungen sehr wohl nachvollziehbar sind und mir das Verständnis für Dinge gegeben,die erst im Rahmen der heutigen Quantenwissenschaft und damit verbundenen Aussagen erklärbar sind.
    Es gibt eben sehr viel mehr im Kosmos und auf der Erde zu erfahren alls einige Fachleute mit Scheuklappen erfassen konnen.Das Leben ist unendlich farbenfroh, vielfältig und vieldimensional.

    Edeltraud

    Kommentar von Edeltraud Danninger

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