Mysteria3000

Alternative und interdisziplinäre Archäologie im Fokus

ISSN 1619-5744 / 1619-5752 - Impressum - 10.02.2012

Sind wir Astronautenkinder? (Karl-Heinz Bernhardt)

Sind wir Astronautenkinder?
Die falschen Sensationen des Erich von Däniken im Lichte der biblischen Archäologie

  • Autor: Karl-Heinz Bernhardt
  • 1978 Berlin
  • 1. Auflage 1978 im Union Verlag (VOB), Berlin erschienen

Aus dem Klappentext:

Ist unsere Kultur eine Importware? Ist sie von außen her, aus dem Weltall, von einem fremden Stern auf unseren Planeten gebracht worden? Ist etwa gar der Mensch selbst nichts anderes als das Produkt von Gen-Manipulationen und von Experimenten außerirdischer Raumfahrer, die – wann auch immer – unsere Erde besuchten? Sind wir Astronautenkinder? – Der Schweizer Erich von Däniken hat diese Fragen in seinen Büchern nicht als erster aufgeworfen. Immerhin aber hat, seit Däniken sie aufgriff und zum Gegenstand phantastischer, pseudowissenschaftlicher Theorien machte, eine außerordentlich vielstimmige, leider nicht immer sachliche Diskussion eingesetzt. Im Streit der Meinungen mussten es sich nun besonders auch Teile des Alten Testaments gefallen lassen, zur Stützung unwissenschaftlicher Konzeptionen missbraucht zu werden. In der vorliegenden Arbeit wird demgegenüber mit den Ergebnissen der biblischen Archäologie nachgewiesen, dass es in diesem Bereich nichts gibt, was einer “astronautischen Deutung” bedürfte. Die Thesen von “außerirdischen Besuchern” erweisen sich als reine Spekulation. – Die Auseinandersetzung mit oft sensationell aufgemachten, aber haltlosen Theorien macht den Blick frei für die tatsächlich großen Leistungen in der Kulturgeschichte nicht nur z.B. der Völker des Nahen Ostens und Amerikas, sondern der Menschheit überhaupt. Prof. Dr. Karl-Heinz Bernhardt, Direktor der Sektion Theologie an der Berliner Humboldt-Universität, versteht es zudem, mit Esprit und nicht ohne Humor zu schreiben und dem Leser wissenschaftliche Erkenntnisse auf unterhaltsame Art zu vermitteln.

Über den Autor

Markus Pezold

seit Jahren im PaläoSETI-Bereich engagiert, Verfasser einer Reihe von Artikeln, welche sich kritisch mit Indizien der PaläoSETI auseinandersetzen. Mitinitiator und Redaktionsmitglied von Mysteria3000.

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1 Kommentar

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  1. Tja,
    da haben wir also wieder die Frage der Methodik, die von mir schon in Bezug auf die Mayanistik (das Palenque-Relief) aufgeworfen wurde. Selbstverständlich hat man keine Anzeichen für außerirdische Eingriffe gefunden, denn man hat gar nicht danach gesucht! Daraus aber abzuleiten, daß es sie nicht gibt, ist ein Für-Dumm-Verkaufen des Publikums! Natürlich lassen sich ALLE Indizien für ein solches Eingreifen auch anders erklären, nur ist es nichts als die Bestätigung eines Vorurteils und Verletzung des wissenschaftlichen Grundgesetzes der Methodik, wenn dies ohne Prüfung von Alternativen als “wissenschaftliche Wahrheit” verkauft wird. Ich persönlich würde DIES als Pseudo-Wissenschaft betrachten. Erich von Däniken hat meines Wissens nie den Anspruch erhoben, wissenschaftliche Tatsachen zu verbreiten, sondern (aus meiner Sicht berechtigte) Denkanstöße gwegeben. Schon allein deshalb kann der Vorwurf der Pseudo-Wissenschaftlichkeit in Bezug auf ihn nur diffamierend aufgefaßt werden. Über die Glaubwürdigkeit von Leuten, die sich solcher Mittel bedienen, kann sich jeder selbst Gedanken machen. Da braucht man gar nicht darauf hinzuweisen, daß das Alte Testament eindeutig sagt, daß es zu einer Vermischung von “Engeln” und Menschen kam. Und über die Auswechselbarkeit der Begriffe “Engel”, “Götter”, “Himmelssöhne” usw. dürfte eigentlich niemand, der das Neue Testament und Homer kennt, im Zweifel sein.
    Peter Nowak

    Kommentar von Peter Nowak

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