Mysteria3000

Alternative und interdisziplinäre Archäologie im Fokus

ISSN 1619-5744 / 1619-5752 - Impressum - 05.02.2012

Pushpaka-Vimana

Das Ramayana ist neben dem Mahabharata Indiens zweites großes Epos. Es wird dem mythischen Verfasser Valmiki zugeschrieben und stammt aus dem 4. Jahrhundert vor Chr. Innerhalb der Rahmenhandlung, die sich um die Befreiung der von dem Dämonen Ravana entführten Prinzessin Sita, durch ihren Geliebten Rama dreht, taucht immer wie die Beschreibungen eines fliegenden Palastes (Vimana) namens Pushpaka auf.

“Vishvakarma selbst hielt ihn (Pushpaka, Anmerk. v. mir!) für ein unvergleichliches Meisterwerk, denn er vermochte durch den Himmel zu fliegen wie ein Leuchtfeuer im Kreis der Sonne, und strahlte unbeschreiblich. Alles an diesem Wagen war kunstvoll gefertigt, jeglicher Schmuck bestand aus teueren Juwelen, und die fliegenden Wagen der Götter übertrafen diesen in keinem Teil, denn sie waren sämtlich auf beste gearbeitet.”

Der Dämon Ravana soll den fliegenden Wagen dem Gott Kubera geraubt haben, dem Gott der Reichtümer und dem Hüter des Nordens. In der PaläoSeti wird hinter Pushpaka häufig ein technisches Flugvehikel vermutet, ein Flugzeug der Götter. Eine wirklich umfangreiche textkritische Untersuchung der Herkunft des Begriffs Pushpaka und den damit verbundenen Beschreibungen aus Reihen der PaläoSeti liegt bislang allerdings nicht vor, womit entsprechende Thesen bislang lediglich auf Analogieschlüssen durch die zum Teil recht modern anmutenden Beschreibungen fußen.

Literatur

Däniken, Erich von (2001): Die Götter waren Astronauten, München

Kanjilal, Dileep Kumar (o.J.): Vimana in ancient India, Bonn

Mittwede, Martin (1999): Spirizuelles Wörterbuch Sanskrit-Deutsch, Dietzenbach

Schmölders, Claudia (2000): Das Ramayana, München

Waterstone, Richard (2001): Indien, Köln

Über den Autor

Andre Kramer

Befasst sich seit 1995 mit den Themen der alternativen Archäologie, veröffentlichte Artikel für verschiedene Zeitschriften, Sagenhafte Zeiten, Incognitas, Q'Phaze, Journal für Ufoforschung, Deguforum und Mysteria3000.

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3 Kommentare

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  1. In jeder Zeit und auf der ganzen Welt, wurden (Götter) mit Fahrzeugen, Fluggeräten usw. Gezeichnet, es wird drüber gesprochen und manche Völker haben angeblich bin heute Kontakt zu denen. Wieso auch nicht ? Unsere Milchstrasse hat einen Durchmesser von c.a. 100 Lichtjahren c.a. 400.000.000.000. Sterne und existiert mindestens 12 Millirden Jahren. Es ist nur eine Galaxie von Milliarden… Es wäre nicht besonder schlau, aber mehr dumm anzunehmen das wir die einzigen sind und wenn man schon zugeben muss das Leben wo anders existiert, dann gehen die Wissenschafftler meistens von primitive Leben aus, nur weil sie primitiv denken können oder aber Angst haben weil die Regierung und die Religion sie nicht ganz frei arbeiten lässt.

    Kommentar von Richard

  2. Und was haben bitte mögliche fremde Intelligenzen mit Götterwagen und Fluggeräten in Epen und Sagen zu tun ?
    Hat Frau Holle irgendwas mit Fluggeräten zu tun ? Und unsere Galaxie hat nicht 100 LJ Durchmesser, sondern 100’000. Das ist ein gewaltiger Unterschied. Und in Anbetracht dieser Entfernungen ist es mehr als dumm, da irgendwelche Götterfahrzeuge in Epen und Ueberlieferungen fremden Intelligenzen zuordnen zu wollen.

    Kommentar von rowu

  3. @rowu
    Schon mal überlegt,

    - daß der Kern der “Frau Holle Geschichte” der ist, daß das Wetter in den Tiefen der Erde (“Hölle”) gemacht wird?

    - Daß die Wetterküche Europas im Atlantik in jenem Gebiet liegt, in dem Atlantis lokalisiert wird (nämlich in den Dialogen, nicht von “Wissenschaftlern”)?

    - Daß es auch in der Bibel einen HInweis auf Wetterkontrolle durch Jahwe (griechisch: Zeus) gibt?

    - Daß all dies und vieles mehr dafür spricht, daß es auf der Erde antike Hochtechnologie gibt, die noch in BEtrieb ist? (Wie war das noch mit den Messergebnissen von Alvarez in der Chephren(?)-Pyramide?)

    “Intelligenz” ist die Benutzung des Gehirns zum Zweck des Denkens!
    Peter Nowak

    Kommentar von Peter Nowak

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