Mysteria3000

Alternative und interdisziplinäre Archäologie im Fokus

ISSN 1619-5744 / 1619-5752 - Impressum - 22.05.2012

Die Atombomben des Mahabharata

In der Literatur der alternativen Archäologie sind sie seit Jahrzehnten immer wieder ein Thema: Die Atombomben des Mahabharata. Zitate aus dem indischen Nationalepos sollen belegen, dass bereits die alten Inder Atomwaffen einsetzten. Bereits 2001 wurden diese These für Mysteria3000 näher untersucht.

Die Atombomben des Mahabharata

von Markus Pezold [i]

Einleitung

Seit vielen Jahren tauchen sie in der grenzwissenschaftlichen Literatur auf: Die Zitate aus heiligen indischen Büchern, die antike Atomexplosionen schildern sollen. Sie finden sich sowohl bei dem Schweizer Götterforscher Erich von Däniken [1] als auch in Charles Berlitz Werken über versunkene Kontinente [2]. Nach Berlitz kann man zum Beispiel im indischen Epos Mahabharata lesen von:

“… einem einzigen Geschoss, das die Kraft des Universums in sich trug. Eine weißglühende Säule aus Rauch und Flammen, heller als zehntausend Sonnen, erhob sich in all ihrem Glanz … Es war eine unbekannte Waffe, ein eiserner Donnerkeil, ein gigantischer Todesbringer, der das ganze Volk der Vrischnis und der Andhakas zu Asche verbrannte … Die Körper waren so verbrannt, daß sie unkenntlich waren. Ihre Haare und Nägel fielen aus. Tongefäße zerbrachen ohne ersichtlichen Grund, und die Vögel waren weiß geworden. Nach ein paar Stunden waren alle Nahrungsmittel vergiftet. … Um diesem Feuer zu entgehen, warfen sich die Soldaten in die Flüsse und versuchten, sich und ihre Ausrüstung abzuwaschen …” [3]

Erinnert die bildhafte Sprache dieses Textes nicht eindeutig an die enorme Zerstörungskraft der über Japan abgeworfenen Atombomben von Hiroshima und Nagasaki, die Anfang August 1945 insgesamt fast 400.000 Strahlenopfer forderten? Oder werden wir hier von den Autoren der “phantastischen” Literatur getäuscht? Wird hier eventuell nur mit bekannten Assoziationen gespielt?

Auf der Suche nach den Quellen

Charles Berlitz ist nur einer von vielen Autoren, welche das Mahabharata in diesem Zusammenhang anführen. Bevor man sich an die Originalübersetzung der Mahabharata heranwagt, erscheint es daher sinnvoll, sich zuerst in der grenzwissenschaftlichen Literatur auf Spurensuche zu machen. Denn mittlerweile haben die Atombomben-Zitate vor allem in der angloamerikanischen Literatur eine große Popularität erreicht. Nach Berlitz bemüht sich hier vor allem David H. Childress, den Mythos um die “Atombomben in der Mahabharata” aufrechtzuerhalten [4]. Aber auch Erich von Däniken griff ihn in seinem Buch ‘Die Götter waren Astronauten’ wieder auf [5].

Eine Gegenüberstellung der Zitate – wie sie bei den verschiedenen Autoren zu finden sind – zeigt sehr schnell: nie diente das Original, immer aber ein anderes grenzwissenschaftliches Buch als Quelle. Als Folge haben sich im Laufe der Zeit immer weitere Fehler eingeschlichen. Die Zusammenstellung der Zitate ändert sich ständig, jeweils verschiedene Kapitel und Bücher des Mahabharata werden als Belegstelle angegeben – insgesamt also ein großes Durcheinander, welches nicht gerade für den Wahrheitsgehalt der “altindischen Atombomben” spricht.

Verfolgt man die bekannten Zitate aus den 70er Jahren auf ihren Ursprung, stößt man nach kurzer Suche auf das Buch ‘Flying Saucers have landed’ (‘Fliegende Untertassen landen’) als älteste Quelle [6]. ‘Flying Saucers’ wurde 1953 als Gemeinschaftswerk von George Adamski und Desmond Leslie geschrieben. Während George Adamski über Kontakte mit Besuchern von der Venus fabulierte, befasste sich Desmond Leslie im ersten Teil des Buches sehr ausführlich mit möglichen Indizien für den Besuch Außerirdischer in der Vergangenheit der Menschheit.

Bei Leslie finden sich bereits eine Vielzahl von Thesen, die Jahre später von Autoren wie Erich von Däniken in der Prä-Astronautik-Szene bekannt gemacht wurden [7]. Auch das berühmteste der Atombomben-Zitate aus dem Mahabharata ist in Berlitz-ähnlicher Form bereits in ‘Flying Saucers’ zu finden. Doch Desmond Leslie wollte damit keinesfalls Atomexplosionen in der Antike belegen, lediglich darauf hinweisen, “dass diesen alten Menschen gewaltige kosmische Kräfte und ihre Wirkung nicht unbekannt waren.” [8]

Und es zeigt sich, dass mehrere Textstellen, die von Leslie getrennt vorgestellt wurden, bei späteren Wiedergaben anderer Autoren zu einem einzigen Zitat verarbeitet wurden.

Zum Originaltext

Um nun zu überprüfen, in wie weit Leslie die Zitate richtig aus der Mahabharata übernommen hat – und ob der Text der Mahabharata überhaupt eine “moderne” Interpretation zulässt, muss man einen Einblick in die Originalquellen gewinnen. Hier hilft die Zusammenfassung von Biren Roy [9] weiter. Seine Kurzfassungen der einzelnen Kapitel ermöglichen einen Überblick darüber, wo die Zitate zu finden sein könnten, denn die Angaben in der grenzwissenschaftlichen Literatur ändern sich von Autor zu Autor.

Um aber wirklich argumentieren zu können, ist es unerlässlich sich die Mammutübersetzung der Mahabharata von Kisari Mohan Ganguli näher anzusehen. [10] Die Mahabharata umfasst in der Ausgabe von Ganguli insgesamt 12 Bücher, in denen die 18 Kapitel des indischen Nationalepos wiedergegeben sind. Die Übersetzung Gangulis entspricht der des in den meisten Quellen angegebenen Herausgebers Pratap Chandra Roy von 1896.

Durch das Quellenstudium findet man nach und nach alle Elemente, die in die bekannten “Atombombenzitate” eingeflossen sind – und zwar im Drona Parva und im Mausala Parva, den Kapiteln 7 und 16 der Mahabharata. Und man stellt schnell fest, dass die meisten Sätze durch Desmond Leslie zwar richtig zitiert – aber dabei aus dem eigentlichen Zusammenhang gerissen wurden. Die Texte, die man bei Charles Berlitz und Erich von Däniken nachlesen kann, existieren in dieser Form nicht.

Also doch alles nur eine geschickt inszenierte Illusion?

Licht von tausend Sonnen und der gigantische Todesbote

Laut Berlitz und Co. wird im Mausala Parva die Zerstörung der Stadt Dwaraka durch den Einsatz einer Atombombe geschildert. Das Zitat zu Beginn dieses Artikels bezieht sich darauf. Nur liest sich bei Ganguli die Geschichte ein wenig anders. Zwar kommen fast alle Elemente der Zitate in den ersten beiden Sektionen des Mausala Parva vor, aber der Zusammenhang ergibt ein anderes Bild. So ist beispielsweise der “eiserne Donnerkeil” schon längst zerstört (Sektion 1) [11], als die Stadt Dwaraka im Meer versinkt (Sektion 7) [12]. Und der letzte Satz des Berlitz-Zitates stammt gar nicht erst aus dem 16. Buch der Mahabharata, sondern aus dem Drona Parva. [13]

Zwei Elemente aus dem Berlitz-Zitat muss man sich ein wenig genauer ansehen. Zum einen das Licht, das “heller als zehntausend Sonnen” ist, zum anderen den “gigantischen Todesbringer”. Denn beide spielen eine große Rolle in der hinduistischen Glaubenswelt. Desmond Leslie hat das erste Element keinem Kapital der Mahabharata zugeordnet. Im Gegensatz zum “gigantischen Todesbringer” kommt es im Mausala Parva nicht vor.

Aber es war dennoch nicht allzu schwer, die Spur aufzunehmen. 1962 veröffentlichte der österreichische Wissenschaftsjournalist Robert Jungk seine mehrjährige Forschungsarbeit über die Entwicklung der ersten Atombomben. Der Titel des Buches: ‘Heller als tausend Sonnen’. Im 12. Kapitel berichtet Jungk, wie Dr. Robert Oppenheimer (der damalige Direktor der Los Alamos-Laboratorien) und Leiter des “Manhattan-Projektes”) vom ersten Atombombentest im Juli 1945 so beeindruckt war, dass ihm mehrere Zitate aus der Bhagavad Gita in den Sinn kamen. [14]

Unter anderem folgendes:

“Wenn das Licht von 1000 Sonnen am Himmel plötzlich bräche hervor zur gleichen Zeit – das wäre gleich dem Glanze dieses Herrlichen…”

Nachlesen kann man dies im 11. Gesang des Bhagavad Gita, die irgendwann in das Mahabharata – ins Bhisma Parva – aufgenommen wurde. Das Zitat darf aber nicht für sich allein betrachtet werden, denn beschrieben wird, wie sich Arjuna die wahre Gestalt des Gottes Krsna zeigt. Die Gestalt Krsnas symbolisiert ein bekanntes Element des Hinduismus – das “kosmische Feuer” am Ende eines Weltzeitalters.

Charles Berlitz ist die Aussage von Dr. Oppenheimer bekannt, er baut sie in seinem Buch ‘Weltuntergang 1999′ sogar in seine Argumentation mit ein. [15]

“Der gigantische Todesbote”, den man im Mausala Parva findet, bezieht sich ebenfalls auf dasselbe hinduistische Motiv. Er steht in der Bhagavad Gita nur wenige Verse nach dem “Licht der tausend Sonnen”. Manche Übersetzer interpretieren den Todesboten als die “Zeit, welche die Welt zerstört”. Eine Überlegung, die gut zu den Zusammenhängen im Mahabharata passt.

“Atombomben” scheinen zumindest im Mausala Parva nicht beschrieben zu sein. Das Drona Parva, in dem die große, zentrale Schlacht des Mahabharata geschildert wird, bietet hier schon mehr Ansatzpunkte für eine “moderne Interpretation”.

Denn manche Eigenschaften der göttlichen Waffen – Narayana und der Agneya – hören sich tatsächlich “modern” an. Allerdings hat niemand bisher genauere Untersuchungen vorgenommen, man verließ sich auf die Zitate anderer Autoren und die Kraft eigener Spekulationen. Die einzige Ausnahme stellt das streitbare Buch ‘Die Wirklichkeit der Götter’ von Lutz Gentes dar – auch er vermutet eine moderne Waffentechnologie im alten Indien. Von den herkömmlichen “Atombombenzitaten”, wie sie seit Leslie durch die “phantastische” Literatur geistern, will aber auch er nichts wissen.

Bevor man über einen antiken Atomkrieg in Indien spekuliert, sollte man sich ans Quellenstudium machen, und versuchen, den wahren Sinn der Texte zu verstehen. Denn noch verschmelzen die Science-Fiction-Spekulationen nicht mit der Realität.

Hinweis

Dieser Artikel ist eine Zusammenfassung der Recherchen die im Jahr 2000 und 2001 für Mysteria3000 durchgeführt wurden. Damals wurden alle Einzelzitate auf dieser Internetseite veröffentlicht. Da dies damals äußerst umfangreich erfolgte, wurde eine Überarbeitung notwendig. Die Darstellung der Einzelzitate wird in kürze neu veröffentlicht. Nur so kann im Detail die Verarbeitung einzelner Textelemente aus dem Drona Parva und dem Mausala Parve gezeigt werden, ohne die der Mythos der “altindischen Atombomben” nie entstanden wäre.

Dieser Artikel ist in ähnlicher Form bereits im Jahr 2002 im Magazin ‘Phantatisch’ (No. 5, Ausgabe 1-2002) erschienen. Vielen Dank hierfür nochmals an Ulrich Magin.

Anmerkungen

[1] z.B. Däniken 1968, Däniken 1974, Däniken 1985, Däniken 2001
[2] Berlitz 1981, Berlitz 1990
[3] Berlitz 1990, S. 257
[4] Childress oJ.
[5] Däniken 2001, S. 200ff.
[6] Leslie/Adamski 1953, Leslie/Adamski 1954

[7] u.a. schreibt Leslie als einer der ersten Autoren über die Begegnungen des Ezechiel mit dem “Thronwagen Gottes”, der später durch den ehemaligen NASA-Ingenieur Josef F. Blumrich als Raumschiff rekonstruiert wurde. Neben der Bibel standen das Ägyptische Totenbuch und eben die indischen Mythologien (Stichwort: Vimanas) bei Leslie hoch im Kurs, Hinweise auf frühere Besuche Außerirdischer zu liefern.

[8] Leslie/Adamski 1954, S. 128
[9] Roy 1961
[10] Ganguli 1970a, Ganguli 1970b
[11] Ganguli 1970a
[12] Ganguli 1970a
[13] Ganguli 1970b
[14] Jungk, S. 193
[15] Berlitz 1981, S. 107

Literaturverzeichnis

Berlitz, Charles (1990): Geheimnisse versunkener Welten. Bergisch-Gladbach

Berlitz, Charles (1981): Weltuntergang 1999. München

Childress, David Hatcher (oJ): Technology of the Gods. Kempton, Illinois, USA

Däniken, Erich von (1968): Erinnerungen an die Zukunft. Düsseldorf

Däniken, Erich von (1974): Beweise. Düsseldorf

Däniken, Erich von (1985): Habe ich mich geirrt?

Däniken, Erich von (2001): Die Götter waren Astronauten. München

Ganguli, Kisari Mohan (1970a): The Mahabharata. Vol. VI. New Delhi

Ganguli, Kisari Mohan (1970b): The Mahabharata. Vol. XII. New Delhi

Jungk, Robert (1962): Heller als tausend Sonnen. München

Leslie, Desmond u. Adamski, George (1953): Flying Saucers have landed. London

Leslie, Desmon u. Adasmki, George (1954): Fliegende Untertassen landen. Zürich

Roy, Biren (1961): Mahabharata. Düsseldorf 1961

Über den Autor

Markus Pezold

seit Jahren im PaläoSETI-Bereich engagiert, Verfasser einer Reihe von Artikeln, welche sich kritisch mit Indizien der PaläoSETI auseinandersetzen. Mitinitiator und Redaktionsmitglied von Mysteria3000.

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4 Kommentare

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  1. Erich von Däniken und seine Mitstreiter haben Recht in ihren Interpretationen. Das ist – meiner Ansicht nach – ganz einfach nachzuweisen:

    Das bei technischer Kernspaltung in vielfach höheren Mengen als beim natürlichen Zerfall entstehende Iod-129 dürfte bei einer Halbwertzeit von rund 15,7 Mio. Jahren in Bodenproben aus sogenannter angeblich pränuklearer Zeit (vor der Zündung der ersten Atombombe 1945) nur in weit geringerem Umfang enthalten sein als in Proben nach 1945.

    Tatsächlich ergaben die Analysen aus Bodenproben vor 1945 für das I-129/I-127-Verhältnis selbst nach Angaben der Wissenschaftler Werte vom Vier- bis zum Fünfzigfachen bzw. vom Vier- bis zum Einhundertfachen (je nach Quelle) des theoretisch (auf der Basis von natürlichem Uran-Zerfall) erwarteten Wertes.

    Die seitens der Wissenschaftler dafür zitierte Erklärung, dass “alle Bodenproben von vor 1945 mit Iod-129 von nach 1945 kontaminiert sind”, ist schon allein statistisch äußerst fragwürdig. Tatsächlich wurde auch nicht ein einziger Hinweis dafür gegeben, warum die Bodenprobe kontaminiert gewesen sein sollen. (Kein Nachweis falscher Lagerung o.ä.)

    Fazit:

    Das selbst von anerkannten Wissenschaftlern mit bis zum 100-fachen des erwarteten Wertes gemessene Verhältnis von I-129 zu I-127 in Bodenproben von vor 1945 beweist, dass technische Kernspaltung in grauer Vorzeit auf unserer Erde betrieben wurde. (Die natürlichen Okloreaktoren kommen dafür aufgrund der Halbwertzeit des I-129 nicht infrage.) Die Überlieferungen zu Sodom und Gomorrha oder die Schilderungen aus dem Mahabharata, dem Ramayana oder anderen indischen Überlieferungen, die an Atomwaffen erinnern, haben somit einen realistischen Hintergrund.

    Gleichzeitig ist damit die Anwesenheit Außerirdischer und/oder eine frühere Hochkultur bewiesen.

    Kommentar von Dieter Bremer

  2. Ist das nicht auch eine Frage des Standpunkts der Übersetzung, des Übersetzers?
    Gibt es neutrale deutsche Übersetzungen die von Religion und Weltanschauung halbwegs frei sind?
    Suche Zusammensfassende Überstzung von Mahabharata, und anderen Veden!

    Gibt es hier Bezüge zu Todesgöttern und Engeln? Seelensammlern und Untoten? Rückkehrer etc?

    PDF Erwünscht

    Kommentar von erhard vobel jun

  3. Auch die Inder kannten Atlantis, welches nach heutigen Maßstäben etwa auf Höhe der kanarischen Inseln und dem Bimini Atoll und den Bahamas zu lokalisieren wäre!

    In Hindu legends an island of gods was destroyed during a war between the gods and the Asuras (giant people). Which is very similar to the Greek myth of the gods Vs the Titans.

    Vishnu Purana (2000 B.C.), a Sanskrit text, speaks of Atala, the “White Island,” which speaks of its geographically location, which when translated is roughly 24-28 degrees North latitude. There is no longitude translation.

    Mahabharata tells of a horrendous war that sunk Atala. It is also called the White Island in this text. It describes it as an “island of great splendour” in the western ocean. It is also describes Tripura, a circular shaped capital city, which was destroyed by being “burnt until it sank into the ocean”.

    Water-giants somewhat equivalent to the Titans of Greek myth (like Atlas and the other kings of Atlantis), the Aditayas are mentioned in Vishnu Purana and Mahabharata, two of the oldest and most revered ancient Indian literary traditions. The latter work describes them as the inhabitants of Tripura, the Triple City in the Western Ocean, doubtless the Atlantic island of Poseidon (of the trident). The Aditayas were destroyed after they engaged in a war that culminated in the sinking of Tripura, the same story retold by Plato in his account of Atlantis.

    Auch gibt es Berber-Legenden über die vor der Küste Afrikas versunkene Insel.

    http://www.metrum.org/mapping/atlantis.htm

    ————————
    Atlantis – Die versunkene Wiege der Kulturen.
    von Axel Hausmann

    Kurzbeschreibung
    Als Junge träumte ich den Traum, einen Schatz zu finden oder ein untergegangenes Reich zu entdecken, gegen Ende meines Lebens ist der Traum wirklich geworden. Ich habe gefunden, wonach schon zahllose Forscher gesucht haben: Das sagenhafte Reich von Atlantis. Es lag genau dort, wo es nach dem Bericht des antiken Philosophen Platon zwischen Italien und Libyen lokalisiert gewesen sein soll: Auf dem heute unterhalb des Meeresspiegels liegenden Plateau von Malta entwickelte sich auf einer großen Ebene am Ende des Neolithikums die erste arbeitsteilige und in Kasten gegliederte Gesellschaft der Menschheit mit einer Landwirtschaft auf der Grundlage der künstlichen Bewässerung. Hier wurden die Götter erstmals gemäß dem menschlichen Ebenbild dargestellt, hier entstand die erste Blüte von Kunst und Architektur, hier erfand man die Schrift und entdeckte die Anfänge der Mathematik. Von hier aus wagten sich auch Menschen zum ersten Mal aufs offene Meer hinaus und gründeten weit entfernt von ihrer Heimat Kolonien, hier in Atlantis begann die moderne Zivilisation…
    ————————-

    Oder…

    Die Weltkarten der alten Seefahrer : Die Entdeckung der Antarktis vor 6000 Jahren und Amerikas vor Kolumbus
    von John K Wright (Vorwort), Charles H Hapgood, Ulrike Bischoff (Übersetzer)

    Kommentar von BruceWayne

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