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	<title>Kommentare zu: Notizen zu Atlantis &#8211; Teil I</title>
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	<description>Magazin für alternative und interdisziplinäre Archäologie</description>
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		<title>Von: Peter Nowak</title>
		<link>http://www.mysteria3000.de/2004/notizen-zu-atlantis-teil-i/#comment-523</link>
		<dc:creator>Peter Nowak</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 May 2009 19:01:37 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Benedikt,
in dem Artikel heißt es:

&quot;Es existiert daneben keine klassische antike Quelle aus dem Umfeld Platons, worauf sich eine solche Interpretation berufen könnte.&quot;

Das entspricht nicht den Tatsachen! Vielmehr sagt Plutarch in seinem &quot;Leben Solons&quot;, daß Platon den Dialog Kritias wegen seines fortgeschrittenen Alters nicht beenden konnteÂ´.

Außerdem läßt sich aus den Unterschieden der Dialoge &quot;Timaios&quot; und &quot;Kritias&quot; wie der Struktur des letzteren eindeutig erweisen, daß es mit Sicherheit keine Dichtung Platons ist, sondern exakt so entstand, wie es die Dialoge selbst angeben. Wer was anderes sagt, ist, soweit er Philologe ist, ein Dummkopf, der sein Fach nicht beherrscht!

Weiter kann ich aufgrund eigener intensiver Beschäftigung mit der Materie sagen, daß die gesamte zeitliche Einordnung ebensolcher unwissenschaftlicher Mumpitz ist, wie die Behauptung, es handele sich um Dichtungen. Allein die Tasache, daß die glaubwürdige Datierung des Dialoges &quot;Timaios&quot;/&quot;Kritias&quot; (das heißt, des Gespräches selbst (!!!), nicht der Schrift) ungeheuer aufwändig gewesen wäre und nur eine Bandbreite von 2 - 3 Jahren für eine glaubwürdige Datierung zuläßt, zeigt die Windigkeit dieser &quot;wissenschaftlichen Glanzleistungen&quot;. Diese Datierung steht nämlich in schreiendem Widerspruch zu allem, was die Philologen zum Anfang von Platons Philosophie verbreiten. Abgesehen davon wirft sie die Frage auf, warum Platon dann bis an sein Lebensende gewartet hat, den Dialog zu publizieren.

Ich empfehle also jedem, sich nichts von solchen Leuten erzählen zu lassen, sondern die Dinge selbst zu überprüfen und über die Dummheit dieser &quot;Wissenschaftler&quot; zu lachen.
Peter Nowak</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Benedikt,<br />
in dem Artikel heißt es:</p>
<p>&#8220;Es existiert daneben keine klassische antike Quelle aus dem Umfeld Platons, worauf sich eine solche Interpretation berufen könnte.&#8221;</p>
<p>Das entspricht nicht den Tatsachen! Vielmehr sagt Plutarch in seinem &#8220;Leben Solons&#8221;, daß Platon den Dialog Kritias wegen seines fortgeschrittenen Alters nicht beenden konnteÂ´.</p>
<p>Außerdem läßt sich aus den Unterschieden der Dialoge &#8220;Timaios&#8221; und &#8220;Kritias&#8221; wie der Struktur des letzteren eindeutig erweisen, daß es mit Sicherheit keine Dichtung Platons ist, sondern exakt so entstand, wie es die Dialoge selbst angeben. Wer was anderes sagt, ist, soweit er Philologe ist, ein Dummkopf, der sein Fach nicht beherrscht!</p>
<p>Weiter kann ich aufgrund eigener intensiver Beschäftigung mit der Materie sagen, daß die gesamte zeitliche Einordnung ebensolcher unwissenschaftlicher Mumpitz ist, wie die Behauptung, es handele sich um Dichtungen. Allein die Tasache, daß die glaubwürdige Datierung des Dialoges &#8220;Timaios&#8221;/&#8221;Kritias&#8221; (das heißt, des Gespräches selbst (!!!), nicht der Schrift) ungeheuer aufwändig gewesen wäre und nur eine Bandbreite von 2 &#8211; 3 Jahren für eine glaubwürdige Datierung zuläßt, zeigt die Windigkeit dieser &#8220;wissenschaftlichen Glanzleistungen&#8221;. Diese Datierung steht nämlich in schreiendem Widerspruch zu allem, was die Philologen zum Anfang von Platons Philosophie verbreiten. Abgesehen davon wirft sie die Frage auf, warum Platon dann bis an sein Lebensende gewartet hat, den Dialog zu publizieren.</p>
<p>Ich empfehle also jedem, sich nichts von solchen Leuten erzählen zu lassen, sondern die Dinge selbst zu überprüfen und über die Dummheit dieser &#8220;Wissenschaftler&#8221; zu lachen.<br />
Peter Nowak</p>
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