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	<title>Kommentare zu: Zur Religiosität Herodots</title>
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	<description>Magazin für alternative und interdisziplinäre Archäologie</description>
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		<title>Von: Peter Nowak</title>
		<link>http://www.mysteria3000.de/2003/zur-religiositat-herodots/#comment-550</link>
		<dc:creator>Peter Nowak</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Jun 2009 18:25:53 +0000</pubDate>
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		<description>Tja, das Problem der Religiosität Herodots ist etwas umfassender, als in dem Artikel dargestellt. Schließlich erkannte er ja, daß die griechischen Götter ihren Ursprung in Ägypten hatten. In Bezug auf einige Kulthandlungen schweigt er und sagt ausdrücklich, daß er dies nicht aus Unwissenheit, sondern aus Pietät tue. Mehr noch: Er verschleiert ganz bewußt Dinge (die Verwechselung von Penelope und Persephone ist bei einem Griechen seiner Bildung schlicht undenkbar, um nur ein Beispiel zu nennen). Und gerade in BEzug auf Delphi existiert ganz offensichtlich ein Tabu der alten Griechen, Näheres über den alten Kultort Apollons (also der vor dem historischen Delphi) mitzuteilen, was sich erst aus der Zusammenschau mehrerer Quellen ergibt. In dem Zusammenhang könnte sich eine völlig andere Erklärung ergeben, nämlich die, daß das historische Delphi keine wirkliche Wahrsagestätte mehr war. Immerhin gibt er ja an, daß die ältesten Orakel Griechenlands ursprünglich von den Ägyptern begründet wurden (&quot;zwei schwarze Tauben...&quot;). Die Schlußfolgerungen des Artikels scheinen mir also etwas vorschnell, auf der Basis einer zu schmalen Faktengrundlage gemacht.
Peter Nowak</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Tja, das Problem der Religiosität Herodots ist etwas umfassender, als in dem Artikel dargestellt. Schließlich erkannte er ja, daß die griechischen Götter ihren Ursprung in Ägypten hatten. In Bezug auf einige Kulthandlungen schweigt er und sagt ausdrücklich, daß er dies nicht aus Unwissenheit, sondern aus Pietät tue. Mehr noch: Er verschleiert ganz bewußt Dinge (die Verwechselung von Penelope und Persephone ist bei einem Griechen seiner Bildung schlicht undenkbar, um nur ein Beispiel zu nennen). Und gerade in BEzug auf Delphi existiert ganz offensichtlich ein Tabu der alten Griechen, Näheres über den alten Kultort Apollons (also der vor dem historischen Delphi) mitzuteilen, was sich erst aus der Zusammenschau mehrerer Quellen ergibt. In dem Zusammenhang könnte sich eine völlig andere Erklärung ergeben, nämlich die, daß das historische Delphi keine wirkliche Wahrsagestätte mehr war. Immerhin gibt er ja an, daß die ältesten Orakel Griechenlands ursprünglich von den Ägyptern begründet wurden (&#8220;zwei schwarze Tauben&#8230;&#8221;). Die Schlußfolgerungen des Artikels scheinen mir also etwas vorschnell, auf der Basis einer zu schmalen Faktengrundlage gemacht.<br />
Peter Nowak</p>
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