Mysteria3000
Alternative und interdisziplinäre Archäologie im Fokus
ISSN 1619-5744 / 1619-5752 - Impressum - 10.02.2012
Sitchin und die altorientalischen Sprachen
Zecharia Sitchin – gilt bei seinen Anhängern als Spezialist für altorientalische Sprachen. Sein Umgang mit dem ‘Akkadischen’ und ‘Sumerischen’ spricht – wie Markus Pössel in seinem Artikel zeigt – nicht für ein spezialisiertes Wissen der Sprachen, welche für Sitchins Arbeit eine bedeutende Rolle spielen.
Sitchin und die altorientalischen Sprachen
Freunden der unorthodoxen Archäologie ist er ein Begriff: Zecharia Sitchin mit seinen Theorien vom “12. Planeten”; ein amerikanischer Autor, dessen Bücher eine Vielzahl von unorthodoxen Interpretationen insbesondere der Archäologie der Kulturen Zweistromlands beinhalten. Viele von Sitchins Behauptungen “vererben” sich zu anderen Sachbüchern der unorthodoxen Archäologie – geradezu legendär ist seine These vom gefälschten Pharaonennamen, die eine Vielzahl von anderen Autoren übernommen haben.
Wo man sich auf Sitchin beruft, geschieht das oft mit dem Hinweis, er sei ein “Orientalist” oder “Sumerologe”, einer der wenigen, die die alten Tontafeln entziffern könnten (so etwa in Johannes von Buttlars Buch Adams Planet [1991], S. 38 und 48). Sitchins Bücher enthalten denn auch eine Vielzahl von “Übersetzungen” akkadischer und sumerischer Begriffe, die für seine Interpretationen z.B. der mesopotamischen Mythen von großer Wichtigkeit sind.
Bei der Arbeit an einer früheren Version von Phantastische Wissenschaft, die ein Kapitel zu dem “Sumerischen Rollsiegel” enthielt, das laut Sitchin eine Darstellung des Planetensystems zeigen soll (vgl. Marzahn 1995), habe ich mich auch mit Sitchins fachlichem Hintergrund beschäftigt, und insbesondere mit seinen Kenntnissen der altorientalischen Sprachen. Ich bin dieser Sprachen selbst nicht mächtig, konnte mich aber der Unterstützung von Prof. Dr. Hermann Hunger vom Institut für Orientalistik der Universität Wien erfreuen, der meine diversen Fragen zum Akkadischen und Sumerischen im Allgemeinen und Sitchins Übersetzungen im Besonderen geduldig beantwortete; weiterer Dank gilt Dr. Joachim Marzahn vom Vorderasiatischen Museum Berlin für zusätzliche Hilfestellung. Weitere Informationen habe ich der Fachliteratur entnommen, insbesondere Thomsen 1984, Caplice 1988 und von Soden 1969. Weitere Untersuchungen von Sitchins orientalistischen Qualifikationen sind z.B. die unten zitierte Arbeit von Siebenhaar, außerdem ein Online-Artikel von Klaus Richter.
Wie Sitchin mit Sumerisch und Akkadisch umgeht, den für die Archäologie des Orients wichtigsten Sprachen, kann man am Beispiel heutiger Sprachen, hier Deutsch und Englisch, veranschaulichen. Stellen Sie sich vor, ein Freund von Ihnen, z.B. chinesischer Abstammung und des Deutschen und Englischen nicht sehr mächtig, legt Ihnen den folgenden Text vor – der Autor sei ein Experte für indoeuropäische Sprachen, so sagt er:
“Als Peter (“Der ein Haustier ist”) mit seinem Lastwagen (“seinem letzten Wagen”) gefahren war, traf er Annegret (“Ein Silberreiher”). Er fragte sie, ob sie auch schon das neueste Buch von Zecharia Sitchin (“Der auf seinem Kinn sitzt”) gelesen habe. Sie verneinte, erwiderte aber, Karin (“Die im Auto ist”) habe es bestimmt gelesen.”
Vielleicht stünden Sie den “Übersetzungen” am Anfang etwas ratlos gegenüber, merkten dann aber schnell, daß der Autor hier Wörter und Eigennamen übersetzt, indem er die dee und die englische Sprache wild durcheinander wirft. “So geht das aber nicht”, würden Sie vielleicht ausrufen, und dann Ihrem Freund erklären: Zwar gibt es sowohl im englischen wie im deutschen Namen, die eine Bedeutung haben. Aber
Englisch und deutsch sind (zumindest heutzutage) zwei verschiedene Sprachen. Man kann nicht einfach z.B. ein deutsches Wort zerlegen und den einen Teil englisch, den anderen deutsch übersetzen, wie bei Lastwagen = “last Wagen” = der letzte Wagen. Nicht zuletzt ist die Aussprache von deutsch “Last” und englisch last verschieden: Obwohl beide gleich geschrieben werden, ist im ersten Fall das “a” kurz, im zweiten Fall lang.
Bei seinen Übersetzungen läßt der Autor die Grammatik(en) völlig außer acht: Wenn wir sagen wollen “Er ist ein Haustier (engl. pet)”, dann können wir das nicht einfach zu pet-er verkürzen.
Auch Rechtschreibung scheint den Autor nicht zu stören: So ist “ein Silberreiher” auf Englisch zwar an egret, aber bei `Annegret’ ist ein “n” zuviel. Außerdem (von der Grammatik ganz abgesehen) schreibt sich englisch car, Auto, mit “c”, so daß man nicht einfach Kar-in = in-Kar = [she who is]in[the]car, “die im Auto ist” setzen kann. Genau so geht Sitchin mit der sumerischen und der akkadischen Sprache um.
Da Ihnen diese Sprachen aller Wahrscheinlichkeit nach nicht so geläufig sind wie Englisch und deutsch möchte ich kurz auf die Sprachgeschichte des Zweistromlandes und die beiden Sprachen selbst eingehen, bevor ich zu Sitchins Umgang mit den Sprachen zurückkomme.
Die Geschichte des Zweistromlandes ist sehr wechselhaft, und je nach der Zeit, die man betrachtet, herrschen verschiedene Kulturen mit eigener Religion, Sprache und Tradition vor. Bereits Ende des vierten Jahrtausends vor Christus bilden sich im Zweistromland lokale Zentren heraus, aus denen gegen 2700 v. Chr. die sumerischen Stadtstaaten entstehen, die uns Schriftfunde in sumerischer Sprache hinterlassen haben. Die sumerische Sprache ist eine sogenannte agglutinierende Sprache: Wörter haben (zumeist einsilbige) Wurzeln, grammatikalische oder sonstige Unterschiede werden ausgedrückt, indem hinter oder vor die Wurzel weitere Wortbausteine treten – sogenannte Präfixe, Präformative oder Infixe vor die Wurzel, Suffixe dahinter.
Wie demnach im sumerischen ein Satz konstruiert wird, soll ein Beispielsatz andeuten, hier gleich in Umschrift der Silben:
u-ma-ab-sum-mu
Der ganze Satz heißt “Er gibt es mir nicht”. Dabei ist “sum” die Verbalwurzel geben, und davor und dahinter sind ein Präfix, Infixe (alle davor) und ein Suffix (dahinter) angehängt, deren Bedeutung die folgende Tabelle erklärt:
nu – Negationspräfix – Er gibt es mir nicht
ma – Fallinfix Dativ – Er gibt es mir nicht
b – Pronominal-Infix – Er gibt es mir nicht
sum – Verbalwurzel – Er gibt es mir nicht
u – Pronominal-Suffix – Er gibt es mir nicht.
In ma steckt strenggenommen noch ein weiterer Präfix, dessen Bedeutung etwas komplizierter ist und etwas über die Anteilnahme des Sprechers am Geschehen aussagt. Der Pronominal-Suffix u ist eigentlich ein e, daß sich dem Vokal des Verbs (sum) angepaßt hat. Dieses und die weiteren Sprachbeispiele verdanke ich, wie erwähnt, H. Hunger.
Ändern sich Zeit, Status (Verneinung, Bitte, Feststellung), Objekt etc. des Satzes, ändert sich, was an Elementen um die Verbwurzel herumsteht – gibt er es ihm nicht, wird etwa aus dem ma ein na, geht es nicht um eine Verneinung, sondern um die Aufforderung jemand möge geben, verschwindet das nu und ein Präfix ha tritt vor den Satz. Die Verbalwurzel selbst, sum, ändert sich nicht.
Gegen 2350 v. Chr. formt König Sargon das erste Großreich auf mesopotamischem Gebiet: In ihm geben nicht mehr die Sumerer, sondern die Akkader den Ton an, eine semitische Bevölkerungsgruppe, die auch zur Blütezeit der sumerischen Stadtstaaten schon im Zweistromland gelebt hatte. Die Akkader haben ihre eigene Sprache, die der semitischen Sprachenfamilie entstammt, und die sich vom Sumerischen grundlegend unterscheidet: Wörter haben eine aus mehreren (zumeist drei) Konsonanten (dazu gehören auch w, j und Gutturallaute) bestehende Wurzel, und grammatikalische Unterschiede werden nicht nur durch Prä- und Suffixe, sondern vor allem durch die zwischen den Konsonanten des Verbs eingefügten Vokale ausgedrückt. An einem (konjugierten) Beispiel der Wortwurzel prs, “trennen”, “voneinander scheiden”, “entscheiden” kann man sehen, wie sich das ausdrückt. Der Infinitiv des Verbs ist parasu (mit langem a), dinam (mit langem i) ist der Akkusativ des Wortes dinum, (Gerichts)Prozeß.
dinam iparras Er/sie entscheidet den Prozeß
dinam iprus Er/sie entschied den Prozeß
dinam taparras Du (maskulin) entscheidest den Prozeß
dinam taprus Du (m.) entschiedest den Prozeß
dinam iparrasu (langes u) Sie (m.) entscheiden den Prozeß
dinam iprusu (langes zweites u) Sie (m.) entschieden den Prozeß.
dinam iptaras Er/sie hat den Prozeß entschieden.
dinam purus Entscheide den Prozeß! (m.)
Das ich als langes u/langes i gekennzeichnet habe, wird in der Umschrift üblicherweise durch Überstreichung kenntlich gemacht. Ob in der Übersetzung der bestimmter oder der unbestimmte Artikel steht, kann nur aus dem Zusammenhang heraus entschieden werden.
Zeit und Objekt werden nicht einfach in Form zusätzlicher Bausteine vorne und hinten an den Verbstamm angehängt wie im Sumerischen, sondern das Verb selbst ändert seine Form.
Noch lange bleibt Sumerisch Schriftsprache. Daneben wird aber auch das Akkadische geschrieben, unter Benutzung sumerischer Schriftelemente, wobei die Keilschriftzeichen langsam weiterentwickelt werden. Die sumerischen Wortzeichen (Logogramme), die für ganze Begriffe stehen und somit sowohl akkadisch als auch sumerisch gelesen werden könnten, werden dabei zunächst zugunsten der Silbenzeichen, mit denen einzelne Wörter aus Silben zusammengesetzt werden, zurückgedrängt: Man schreibt demonstrativ und eindeutig Akkadisch.
Die akkadische Sprache, mit ihren beiden Dialekten Babylonisch und Assyrisch, herrscht in gesprochener Form bis ins neunte vorchristliche Jahrhundert, als Schriftsprache sogar bis in hellenistische Zeit vor. Eine Zeit lang wird sumerisch noch für religiöse und herrschaftliche Texte verwendet und es finden sich zweisprachige Inschriften, später gibt es Perioden, in denen versucht wird, die tote Sprache Sumerisch wieder künstlich zu beleben. Einige sumerische Wörter finden ihren Weg ins Akkadische, umgekehrt finden sich auch im Sumerischen ein paar akkadische Lehnwörter.
Von Struktur und Grammatik her sind die beiden Sprachen aber völlig verschieden, vergleichbar dem Unterschied von de und Chinesisch. Akkadisch als semitische Sprache und das isoliert stehende Sumerisch als agglutinierende Sprache gehören zwei verschiedenen Sprachenfamilien an. Noch viel weniger als in meinem de/englischen Beispieltext darf man die Sprachen demnach zur Übersetzung eines Wortes vermischen, und das wurde in damaliger Zeit auch nicht getan.
Genau so wie in meinem englisch-deutschen Beispieltext – und mit ähnlich sinnvollen Resultaten – geht Sitchin nun aber bei seinen Übersetzungen vor. Wie im Englischen “Smith” oder im deutschen “Pflaumbaum” gibt es auch im Sumerischen und im Akkadischen Eigennamen, die eine Bedeutung haben – als akkadische Beispiele etwa (Stamm 1969) Ilsu-ibnisu, “Sein Gott hat ihn erschaffen”, oder Beli-sar, “Mein Herr ist König”. Auch der Name des aus Bibel und Heine-Ballade bekannten Belsazar, Bel-sarra-us, hat eine Bedeutung, nämlich “Bel, schütze den König”.
Einmal mehr kann ich die Umschrift in HTML nicht vollständig wiedergeben; bei Ilsu-ibnisu tragen die beiden s einen Akzent, der sie zu “sch” macht, das letzte i ist lang; auch in Beli-sar und Bel-sarra-us sind die “s” in Wirklichkeit “sch” und das i ist lang.
Alle solche Namen sind aber einheitlich in einer der Sprachen zu lesen sind und respektieren die die jeweilige Grammatik.
Sitchins Übersetzungen lassen dagegen Grammatik und teilweise auch die Aussprache der Wortteile außer acht. (Ähnlich wie in meinem de-englischen Beispieltext finden sich auch bei Sitchin die “Übersetzungen” zumeist in Klammern hinter den entsprechenden Wörtern.)
TIAMAT, die gemeinsam mit APSU den vergöttlichten Urozean bildet, und die in Sitchins Beschreibung des Planetensystems eine Rolle spielt, wird zuerst als “Jungfrau des Lebens” (Sitchin, Der Zwölfte Planet, S. 216.), dann als “Jungfrau, die Leben gab” (Sitchin, Der Zwölfte Planet, S. 220.) übersetzt. Kommentiert wird diese Übersetzung, wie auch sonst die Übersetzungen in Sitchins Buch, nicht.
Die Zulässigkeit dieser Übersetzung ist etwa die meines “Peter” oben: TI interpretiert Sitchin als das sumerische Wort für “Leben”, amat leitet er wohl vom akkadischen amtu ab, das aber nicht so sehr “Jungfrau”, sondern “Dienerin, Sklavin” bedeutet. Die Grammatik (beider Sprachen) wird dabei ignoriert, in beiden Sprachen würde die Konstruktion Jungfrau des Lebens gerade die umgekehrte Wortreihenfolge fordern. Der Übergang zur Jungfrau, die Leben gab, scheint eine willkürliche Ausschmückung zu sein, die wohl der Rolle entsprechen soll, die Sitchin dem Planeten, den er Tiamat nennt, zugeordnet hat.
Ein weiteres Beispiel für die Sprachvermischung ist die Übersetzung des Gottes Marduk als “Sohn des reinen Hügels”. Die Übersetzung ist aus dem akkadischen maru, “Sohn”, dem sumerischen du, “Hügel” und dem sumerischen ku, “rein”, zusammengestückelt.
Es gibt Fälle, in denen selbst die Vermischungstechnik Sitchins “Übersetzung” nicht erklären kann. Bei der Beschreibung des “sumerischen” Tierkreises ( Der zwölfte Planet, S. 194) etwa nennt er als elftes Tierkreiszeichen
11. SIM.MAH (“Fische”) = Fische (Pisces).
Abgesehen davon, daß der Tierkreis, wie Sitchin ihn angibt, aus dem Mul.Apin stammt, einer Textserie aus dem ersten Jahrtausend (rund 3000 Jahre nach den Sumerern), und daß Sitchin von den dort angegebenen 17 Sternzeichen 5 einfach wegläßt, um auf die üblichen zwölf Zeichen zu kommen, ist richtig, daß das entsprechende Sternbild SIM.MAH mit dem südwestlichen Teil des heutigen Sternbildes der Fische identifiziert wird. Das Wort SIM.MAH selbst heißt dagegen “Schwalbe” oder “große Schwalbe” und wird auch mit dem Deutezeichen für “Vogel” geschrieben.
In ähnlicher Weise sind so gut wie alle anderen “Übersetzungen” Sitchins unhaltbar. Sie geben keinen Hinweis darauf, daß er die beiden alten Sprachen, deren Grammatik er konsequent ignoriert, in irgendeiner Weise beherrscht.
Literaturverzeichnis
Caplice, Richard (1988): Introduction to Akkadian. Rom
Marzahn, Joachim (1995): “Zur ‘Sumerischen Sternkarte’ des Vorderasiatischen Museums”, in: Sterne und Weltraum Juli 1995, S. 524-528
Siebenhaar, Wolfgang (1995): “Sitchin und die Sumerer. Interview mit Dr. Klaus Abrahamsohn” in: G.R.A.L. 3/1995, S. 177-179
Stamm, Johann Jakob (1968): Die akkadische Namensgebung. Darmstadt
Thomsen, Marie-Louise (1984): The Sumerian Language. Mesopotamia. Copenhagen
von Soden, Wolfram (1969): Grundriss der akkadischen Grammatik. Analecta Orientalia 33 u. 47. Rom
12 Kommentare
RSS Feed für Kommentare zu diesem Artikel. | Diskussionsforum
Trackbacks
Leider sind momentan keine Kommentare möglich.
toller beitrag, lese grenzwissenschaftliche “werke” (leichte lektüre) – wie reisemagazine z.b. tours zwecks entspannung; vielleicht aber auch, weil meine kindliche phantasie (mein erster kinofilm 1978 – starwars) noch immer nachhaltig wirkt; werde sicherlich weitere kritische analysen “schöckern” (ebenfalls sehr entspannend); gruss wolf
Kommentar von maitz wolfgang
Großartig – in der Tat -, Herr Pössel! Physiker kritisiert Sprachwissenschaftler. Was sagten Sie, dazu, wenn ein indischer Mönch die Stringtheorie wiederlegen wollte/würde – und das traue ich ihnen durchaus zu? Gigantisch, die Menschheit ist auf dem richtigen Weg, ganz im Ernst!
Überzeugt davon bin ich, dass wenn sich jetzt noch Gehirnforscher, Archäologen, Astronauten, Religionswissenschaflter aller Religionen, Geologen zusammensetzten (tatsächlich gibt es eine solche Vereinigung) und das wenn aus allen Schriften (Bibel, Thora, etc.) ein Gesamtband erstellt würde (die Bibel ist ja bekanntlich ein Band von ausgewählten Auszügen), kämen wir endlich zu einem Gesamtverständnis, das den Ursprung von allem erklären könnte.
Mag sein, dass Sitchin einzelne Übersetzungsfehler unterlaufen sind, aber das Gesamtbild, das sich durch seine Übersetzungen ergibt, ist schlüssig. (Beziehe mich hier auf “Am Anfang war der Fortschritt” – ISB 3-426-04828-0). Sehr verbunden wäre ich Ihnen, wenn Sie mir eine exakte deutsche Übersetzung der ältesten Schriften vermittlen würden.
Beste Grüße,
S. Wiesner
Kommentar von Wiesner
Die Wissenschaftler untergraben wie immer wichtigste Informationen, damit sie sich selbst in das Ruhmeslicht stellen können. Statt sich mit lauter peinlichen Gegendarstellungen zu versteifen, tun sie besser daran, Sitch in fast allen Punkten recht zu geben, oder sie begeben sich auf den Seiten der National Geografic welche anscheinend längst im südlichen Universum den nahenden Planeten endeckt haben (red Planet) Es nützt ihnen nichts, wenn sie die von Sitchin eindeutig erhobenen Fakten demontieren, damit sie alles wieder “zurechtbiegen”. 2000 Jahre verblendete Menschehit genügt! Die Wissenschaft hat bis heute fast in allen Punkten versagt: es ist eine Tatsache, daß der Mensch von seinesgleichen manipuliert und absichtlich versklavt wurde. Lassen sie uns weiterkommen und stellen sie Tatsachen nicht ins abseits.
Kommentar von Peter
Rein Wissenschaftlich ist es nicht möglich das der Mensch als Homo sapiens sapiens durch die Evolution entsanden sein kann. Stellen Sie sich vor da entsteht irgentwo vor langer Zeit ein Mensch von einem Affen uh uh Banane. Da haben wir einen Affen Menschen. Die Menschen die an Darwins Evolution Theorie glauben sind wahrlich Affen! Die Wissenschaftler die uns dieses Glaubhaft machen wollen müssen dann whol in den Baumkronen leben! Wer bitte hat dem Affenmenschen der da entstanden sein soll in seiner Einsamkeit genährt? Wer hat ihm beigebracht seinen Kot nicht zu essen?
Welche Frau hat dem Kinde die Brust gegeben? Wenn Du nun über diese Fragen nachdenkst musst Du feststellen das da wohl wenigsten 2 am Anfang gewesen sein müssten, erstens um ihn zu schaffen, zweiten ihn zu nähren und zu lehren. Mittlerweile ist erwiesen das die DNA mit unserem nächsten Verwantem dem Chimpansen nicht zu 99 % übereinstimmt sondern nur zu 92 %. Wie kommt es das man in den 1980 in Rumänien bei ausgrabungen Schriften fand die gleichen Texte enthielten wie die der Sumerer? Sogar mit den gleichen Göttern und den gleichen Namen? Wie kommt es das die Skyten 2600 Jahre vor den Sumeren von der Gleichen Geschichte wussten? Wie kommt es das das große weiße Haus in Italien seit nunmehr 2000 Jahren seinen Glauben mit dem Schwerte verbreitet im Zeichen des Kreuzes ganze Völker schlachten lässt die wenn man es genau durchschaut alle die gleiche Geschichte vom Anfang kennen? Und warum werden genau diese Völker vernichtet! Weil sie mit der Wahrheit das große weiße Haus zum Einsturz bringen würden und das Haus die Kirchensteuer zurückzahlen müsste. Die Wahrheit eurer Geschichte ist gelogen! Enki
Kommentar von ENKI
Zum Kommentar von Peter – 17.05.2008
Ich möchte mich hier an die Meinung von Peter anschließen, was Sitchin schreibt wird wohl nicht alles wissenschaftlich nachvollzierbar sein. Wenn man jedoch einschlägige popularwissenschaftliche Werke gelesen hat, erscheint das von Herr Sitchin b+gezeichnete Weltbild für alle Leute auf der Welt zum 1. Mal überlegenswert und zum zweiten Male sicherlich “aufklärend” zu sein. Die Lügengeschichten, die wir durch das herrschende System, weltlich wie religiös, doktriert bekommen, sollen hiermit auch richtig gestellt werden können. Hierzu ist auch das Weltbild von “New Age” sehr aufschlussreich !
Ich ersuche Peter um die Webside zu dem Artikel der National Goegrafic an irene.spanlang@aon.at.
Kommentar von Alfred – 04.07.2008
Kommentar von Alfred
Man muß zugeben, daß Herr Pichel keineswegs Kritik an den Thesen des Autors Sitchin übt, sondern lediglich seine Kompetenz als Kenner sumerischer und semitischer Sprachen in Frage stellt. Das hat Herr Pichel äüßerst professionell getan, denn alle seine Ausführungen hat er durch nachprüfbare Quellen belegt.Seine Vorgehensweise war weder polemisch noch sonst irgendwie anrüchig, jedoch tut die Wahrheit oft weh, besonders wenn man sich von einer liebgewordenen Idee zugunsten einer nüchternen Wahrheit trennen muß.
Auch ich fühle mich, als hätte man mir mein Lieblingsspielzeug entwendet, denn mir haben Sitchins Darlegungen auch sehr gefallen. Man sollte die Kirche allerdings im Dorf lassen und den Boten nicht mit der Botschaft verwechseln.
Herr Pichel argumentierte sachlich; die Kommentare zu seinem Beitrag waren allerdings alles andere als das, gelinde gesagt waren sie polemisch und tendenziös.
Die Reaktionen auf diesen Beitrag erklären, warum alle monotheistischen, dogmatischen Religionen bis heute Bestand und Verfechter haben. Der Mensch glaubt nur, was er glauben w i l l. Leider finden logische Argumente bei vielen Menschen keine Resonanz. Eine liebgewordene Überzeugung wird widerwilliger aufgegeben als irgend etwas anderes.
Ich wünschte mir auch sehr, Herr Sitchin könnte seine Theorien glaubwürdiger untermauern, aber bis dahin bin ich Herrn Pichel dankbar für seine Korrektur und wünschte mir, alle anderen wären das ebenso.
Haidemaria Dickow
Ps. Da Sie Quantenphysiker sind, Herr Pichel, wäre ich Ihnen dankbar, wenn Sie mir eine Frage beantworten könnten.
Einstein postuliert doch, daß bei Lichtgeschwindigkeit die Zeit stillsteht und der Raum nicht mehr existiert?!
Wie kann sich das Licht also doch mit der sichtbaren Geschwindigkeit meßbar durch den sichtbaren Raum bewegen? Diese Frage beschäftigt mich schon länger und ich hoffe Sie finden diese nicht allzu dumm!
Kommentar von Haidemaria Dickow
@Haidemaria Dickow
Es gibt keine dummen Fragen, nur dumme Antworten! In diesem Fall ist die Antwort einfach und wissenschaftlich belegt: Durch einen Sprung, “Quantensprung”. Das Lichtquant ist allerdings vom Photon ebenso unterschieden, wie die Lichtwelle von der Frequenz, aber das führt schon zuweit, denke ich.
Peter Nowak
(ein interessierter Laie)
Kommentar von Peter Nowak
@Haidemaria Dickow
Korrektur:
Auf dem Nachhauseweg ist mir gestern aufgegangen, daß ich Deine Frage vielleicht falsch verstanden habe. Also nochmal anders:
Wir befinden uns in einem Raum-Zeit-Kontinuum. Unabhängig von der Frage, in wieviel Dimensionen wir uns bewegen (bei der IMHO die Antwort der Physik, nämlich 4, drei räumliche und eine zeitliche, falsch ist) besagt dies, daß die Zeit die Grenze unseres Kontinuums bildet. Bei uns verläuft die Zeit linear von der Vergangenheit über die Gegenwart zur Zukunft. Diese Grenze determiniert auch die Lichtgeschwindigkeit als Naturkonstante. Würde diese Geschwindigkeit nämlich überschritten, dann käme es zu einer Umkehr der Kausalität. Das heißt: Würde der Strom überlichtschnell durch den Leiter fließen, dann würde die Glühlampe leuchten, bevor der Schalter betätigt wird. Dies bedeutet aber, daß in der nächst höheren Dimension (denn um die dreht es sich bei Überlichtgeschwindigkeit logischerweise) die Zeit von der Zukunft über die Gegenwart zur Vergangenheit verläuft. Daraus wird deutlich, daß der Schnittpunkt beider Bewegungsrichtungen der Zeit die Gegenwart ist. Dabei handelt es sich aber um eine nicht messbare Zeiteinheit oder wissenschaftlich gesagt: die Gegenwart ist ein Bereich der 0-Zeit, ein Bereich, in dem es keine Zeit gibt.
Das Licht bewegt sich nun im Vakuum mit knapp unter 300 000 Km/sec und hat dabei bestimmte Eigenschaften, die unter anderem die obigen Rückschlüsse zulassen. Die Tatsache, daß seine Geschwindigkeit knapp unter 300 000 Km/sec liegt, läßt aber auch darauf schließen, daß dies die eigentliche Grenze, die “Lichtmauer” oder, wissenschaftlich exakter, die “Zeitmauer” ist. An diesem Punkt dürfte also der Schnittpunkt von Zukunft und Vergangenheit, die Gegenwart liegen. Das erinnert stark an den “Omega-Punkt” von Teilhard de Chardin, der ihn aber in Bezug auf die räumliche Ausdehnung des Universums sah. Es hat aber tatsächlich mit dieser seiner Ansicht zu tun, denn bevor sich das Universum räumlich ausdehnen konnte, mußte die Zeit entstehen, ohne die keine Bewegung denkbar ist. Das widerspricht nicht der obigen Ansicht von der 0-Zeit, denn diese bezieht sich nur auf den Betrachter. Für ihn entsteht der Eindruck eines Sprunges, während tatsächlich für das sich mit 300 000 Km/sec bewegende Objekt Zeit vergeht. Wird die Geschwindigkeit noch höher, müßte negative Zeit vergehen, daß heißt, der Wiedereintritt in unser Kontinuum müßte vor dem Eintritt in die höhere Dimension passieren.
Daraus wird nun klar, wie Deine Frage zu beantworten ist (nebenbei erklärt dies einige physikalische Phänomene, die bislang noch keine Erklärung gefunden haben). Die Grenze, bei der die Zeit “stillsteht” und der Raum “nicht mehr existiert” (richtig ist: bei der man aus unserem Raum-Zeit-Kontinuum aus- und in einen Zwischenraum, – die Gegenwart – ,oder die nächst höhere Dimension eintritt), liegt etwas höher als die Lichtgeschwindigkeit im Vakuum.
Das ist zwar mehr oder weniger meine eigene Theorie, sie stützt sich aber auf die Untersuchung bekannter Phänomene, ist also nicht aus der Luft gegriffen, sondernm ein Erklärungsmodell, das versucht, alle bekannten Fakten unter einen Hut zu bekommen. Da ich nicht an der Uni tätig bin, kann ich leider keine experimentelle Forschung auf diesem Gebiet betreiben, um festzustellen, ob meine Theorie (und die weiterführenden Theorien) stimmen oder nicht. Dennoch halte ich sie für gut genug begründet, um sie öffentlich zu machen. Vielleicht findet sich ja mal ein Physiker, der meinen “Blödsinn” widerlegen will und sein blaues Wunder erlebt;-)
Peter Nowak
Kommentar von Peter Nowak
Eine Bemerkung möchte ich hier vortragen. Wenn jemand eine Sprache sprechen und schreiben kann, bedeutet das nicht, daß er in derselben Sprache ein Sprachenwissenschaftler ist. Also, daß er diese Sprache nicht so beherrschen muss wie ein Hochschullehrer derselben Sprache. Sitchin bezieht sich in seinen Büchern ja oft auf Publikationen bekannter Wissenschaftler. Also er bediehnt sich von deren Erkenntnissen.
Oder soll er das Rad von neuem Erfinden und nachher publizieren?
Wie kein Anderer(nach meinem Wissen) erklärt er logisch-wissenschaftlich viele Stellen in der Bibel. Stellen welche man nur mit dem Wissen von den babylonisch- summerischen Quellen beziehen kann.
Kommentar von Wilhelm Frantz
Etwas ratlos stehe ich tatsächlich da – aber gegenüber z.B. den unten folgenden Sätzen.
Was ist denn “dee”, “deen” oder “de” ???
Wie soll ich denn diesen Sachverhalt überhaupt verstehen können, wenn hier Worte eingesetzt werden, die es im Deutschen gar nicht gibt und die auch nicht vorher erläutert werden??
Vielleicht stünden Sie den \”Übersetzungen†am Anfang etwas ratlos gegenüber, merkten dann aber schnell, daß der Autor hier Wörter und Eigennamen übersetzt, indem er die dee und die englische Sprache wild durcheinander wirft. \”So geht das aber nichtâ€, würden Sie vielleicht ausrufen, und dann Ihrem Freund erklären: Zwar gibt es sowohl im englischen wie im deen Namen, die eine Bedeutung haben. Aber
Englisch und de sind (zumindest heutzutage) zwei verschiedene Sprachen. Man kann nicht einfach z.B. ein dees Wort zerlegen und den einen Teil englisch, den anderen de übersetzen, wie bei Lastwagen = \”last Wagen†= der letzte Wagen. Nicht zuletzt ist die Aussprache von de \”Last†und englisch last verschieden: Obwohl beide gleich geschrieben werden, ist im ersten Fall das \”a†kurz, im zweiten Fall lang.
Kommentar von Angie
oh Angie !
Kommentar von schmiddl